Mehr Arbeitslose in Rheinland-Pfalz: Vor allem junge Menschen betroffen
- Die Arbeitsagentur sieht neben saisonüblicher Effekte auch eine konjunkturelle Eintrübung am Arbeitsmarkt. (Symbolbild)
- Foto: Philip Dulian/dpa
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Rheinland-Pfalz. Für Jobsuchende im Land ist die Lage im Juli etwas schwieriger geworden, vor allem für junge Menschen nach dem Ende von Schule oder Ausbildung. Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken stieg die Zahl der Arbeitslosen auf rund 130.500.
Das waren 3.700 mehr als im Juni und 2.400 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 5,5 auf 5,7 Prozent. Im Juli des Vorjahres hatte sie bei 5,6 Prozent gelegen.
Vor allem Jüngere melden sich arbeitslos
Der Anstieg bei jungen Arbeitslosen ist nach Einschätzung der Arbeitsagentur saisonal üblich. Viele meldeten sich nach dem Ende ihrer Schul- oder Berufsausbildung vorübergehend arbeitslos, bevor sie eine erste oder neue Stelle antreten.
Auch Konjunktur bremst den Arbeitsmarkt
Dass die Arbeitslosigkeit auch in anderen Altersgruppen zunahm, wenn auch schwächer, führt die Behörde auf eine „konjunkturelle Eintrübung“ zurück.
Vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres suchen laut Arbeitsagentur noch etwa 5.800 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Dem stehen rund 7.700 offene Stellen gegenüber.
- Auf 100 unbesetzte Ausbildungsstellen kommen statistisch 76 Bewerberinnen und Bewerber.
- Die Arbeitsagentur rät jungen Menschen, Kontakt mit der Berufsberatung aufzunehmen.
- Nach Einschätzung der Behörde ist ein Einstieg ins Ausbildungsjahr weiter möglich.
„Es ist noch nicht zu spät“, sagte die Leiterin der Regionaldirektion, Ulrike Mohrs. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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