Mazda CX-5 neu aufgelegt: Was Platz, Preis und Antrieb bringen
- Wie schlägt sich der neue Mazda CX-5 auf dem Asphalt? Ein richtig sportlicher Spurter ist er zumindest schon mal nicht, sei verraten.
- Foto: dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Mazda CX-5. Die dritte Generation des Mazda CX-5 bringt spürbar mehr Platz und eine bessere Serienausstattung, verzichtet aber auf neue Antriebe. Für Autofahrer bedeutet das vor allem mehr Alltagstauglichkeit bei moderatem Preisniveau ab 34.990 Euro.
Mazda bringt das überarbeitete SUV im April auf den Markt. Der Hersteller verspricht mehr Raum, mehr digitale Funktionen und unter dem Strich ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Auf dem Papier steigt der Einstiegspreis zwar. Durch die umfangreichere Ausstattung soll das Modell rechnerisch rund zehn Prozent günstiger geworden sein.
Mehr Platz für Familie und Gepäck
Der neue CX-5 ist deutlich gewachsen. Länge und Radstand legen um rund zwölf Zentimeter zu. Mit 4,69 Metern Außenlänge und 2,82 Metern Radstand profitieren vor allem Mitfahrer im Fond, die nun auch auf längeren Strecken bequem sitzen.
Der Kofferraum fasst nun 583 Liter. Mit umgeklappten Rücksitzen stehen bis zu 2.019 Liter zur Verfügung. Das erleichtert Urlaubsfahrten, größere Einkäufe oder den Transport von Sport- und Freizeitgeräten.
Bedienung einfacher, Digitalisierung moderat
Im Innenraum bleibt Mazda seiner zurückhaltenden Linie treu. Das Cockpit wirkt klassisch und übersichtlich. Zwar kommt häufiger Hartplastik zum Einsatz, insgesamt bleibt der Eindruck solide und funktional.
Wichtig für den Alltag ist die neue Bedienlogik. Der bisherige Drehregler entfällt. Der Bildschirm lässt sich nun direkt und auch während der Fahrt nutzen. Das Infotainment basiert auf Google-Software, wodurch Navigation und Menüführung vielen Nutzern vertraut sind.
Bewährter Benziner statt neuer Technik
Beim Antrieb setzt Mazda weiter auf einen klassischen Vierzylinder-Benziner mit Mild-Hybrid-System. Die kleine E-Maschine unterstützt lediglich beim Anfahren und gewinnt Bremsenergie zurück. Rein elektrisches Fahren ist nicht möglich.
Der 2,5-Liter-Motor leistet 104 Kilowatt, das entspricht 141 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 238 Newtonmetern. Der Sprint auf 100 km/h dauert 10,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bis zu 187 km/h. Für den Alltag reicht das aus, sportliche Ambitionen bedient der CX-5 damit jedoch nicht.
Effizient unterwegs statt besonders schnell
Mazda setzt klar auf Verbrauchsvorteile. Der größere Hubraum erlaubt eine Zylinderabschaltung. Bei gleichmäßiger Fahrt arbeitet der Motor zeitweise nur mit zwei Zylindern.
Der Normverbrauch liegt bei 7,0 Litern pro 100 Kilometer. Daraus ergibt sich ein CO2-Ausstoß von 157 Gramm pro Kilometer. Die Reichweite beträgt rund 800 Kilometer. Das reduziert Tankstopps auf längeren Strecken.
Komfortables Fahrwerk mit solider Abstimmung
Das Fahrwerk ist ausgewogen abgestimmt. Unebenheiten werden sauber gefiltert, gleichzeitig reagiert das SUV präzise auf Lenkbewegungen. Das sorgt für Komfort im Alltag und ausreichend Kontrolle auf kurvigen Strecken.
Zur Serienausstattung gehören zahlreiche Assistenzsysteme wie Abstandsregeltempomat, Spurführungshilfe und Aufmerksamkeitswarner. Diese lassen sich über das Infotainment schnell anpassen oder deaktivieren, wenn sie als störend empfunden werden.
Einordnung: Verlässliche Weiterentwicklung statt Experiment
Der Mazda CX-5 bleibt auch in der dritten Generation ein solides, familientaugliches SUV. Mehr Platz, eine einfachere Bedienung und ein effizienter Benziner stehen einem überschaubaren Motorenangebot gegenüber. Für alle, die auf neue Antriebskonzepte warten, bietet Mazda künftig mit dem elektrischen CX-6e eine Alternative. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |