Inflation in Rheinland-Pfalz: Sprit und Gemüse deutlich teurer
- Auch Gurken machten einen Preissprung nach oben. (Symbolbild)
- Foto: Marcus Brandt/dpa
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Rheinland-Pfalz. Verbraucher müssen in Rheinland-Pfalz vor allem fürs Tanken und für manches Gemüse deutlich mehr bezahlen. Im Juli lag die Inflationsrate im Land nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems bei 3,1 Prozent und damit spürbar über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Besonders stark fiel der Anstieg bei Kraftstoffen aus. Nach dem Wegfall des Tankrabatts mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 28,9 Prozent mehr zahlen als im Juli des Vorjahres. Im Juni hatte die Teuerungsrate noch bei 2,4 Prozent gelegen.
Was im Alltag teurer wurde
Auch bei Lebensmitteln gab es im Juli spürbare Unterschiede. Insgesamt stiegen die Preise für Nahrungsmittel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent. Deutlich teurer wurden vor allem einzelne Gemüsesorten.
- Möhren: plus 27,9 Prozent
- Gurken: plus 26,8 Prozent
- Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren: plus 3,9 Prozent
Bei der Haushaltsenergie fiel der Anstieg mit 0,6 Prozent vergleichsweise gering aus. Das lag auch daran, dass Strom günstiger wurde und die Preise hier um 4,9 Prozent sanken.
Wo es auch Entlastung gab
Nicht alle Produkte wurden teurer. Butter kostete im Juli 26,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch Molkereiprodukte, Eier und Obst wurden etwas günstiger. Die aktuellen Zahlen zeigen damit, dass sich die Preisentwicklung im Alltag je nach Produktgruppe weiter deutlich unterscheidet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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