Hängepartie in Berlin: Frei spricht bei Merz-Umbau von „Pech“
- Thorsten Frei meint: Auch in der Politik kann man einfach mal Pech haben.
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Berlin. Für Bürger ist vor allem eines relevant: Im Bundesverkehrsministerium ist nach der geplatzten Personalentscheidung weiter offen, wie es personell weitergeht. Der designierte Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat die Probleme bei der Kabinettsumbildung von Kanzler Friedrich Merz beide CDU bei einem IHK-Termin in Stuttgart auf „Pech“ zurückgeführt.
Frei sagte, auch in der Spitzenpolitik könne man Pech haben. Anlass war die Hängepartie um die Besetzung des Verkehrsministeriums. Verkehrsminister Patrick Schnieder hatte einzelnen Bundestagsabgeordneten am Freitagfrüh per SMS mitgeteilt, dass der Kanzler ihn entlassen werde und dies bei einem Pressetermin um 9 Uhr im Kanzleramt bekanntgeben würde.
Dazu kam es jedoch nicht. Später wurde bekannt, dass der als Nachfolger vorgesehene CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler kurzfristig am Morgen aus fachlichen Gründen abgesagt hatte. Wie es im Ministerium nun weitergehen soll, ist bislang unklar.
Frei hält Verlauf für nicht vermeidbar
Frei sagte in Stuttgart, ein solcher Verlauf lasse sich ehrlicherweise nicht ausschließen. Das könne passieren. Der CDU-Politiker soll am Mittwoch, 29. Juli, als Nachfolger von Jens Spahn zum neuen Chef der Unionsfraktion gewählt werden.
Kabinettsumbildung durch Wechsel an Fraktionsspitze ausgelöst
Der Wechsel von Frei an die Spitze der Unionsfraktion hatte die Umbildung der Regierung überhaupt erst ausgelöst. Merz benannte am Freitag, 24. Juli, die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken als Nachfolgerin von Frei im Kanzleramt. Das Gesundheitsressort soll künftig der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann übernehmen. dpa/red
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |