Gewinnplus bei Liebherr im Kreis Biberach trotz Baukrise
- Der Mischkonzern Liebherr verzeichnet für 2025 einen Umsatzzuwachs. (Archivbild)
- Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Kirchdorf an der Iller. Der Baumaschinen- und Technologiekonzern Liebherr hat trotz schwächerer Baukonjunktur mehr Gewinn erzielt. Das Familienunternehmen aus Kirchdorf an der Iller im Kreis Biberach steigerte im Geschäftsjahr 2025 sowohl Umsatz als auch Ergebnis leicht.
Der Gesamtumsatz erhöhte sich auf 14,7 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor waren es 14,6 Milliarden Euro. Deutlicher fiel der Zuwachs beim Gewinn aus. Das Ergebnis nach Steuern stieg von 258 auf 272 Millionen Euro.
Die international tätige Firmengruppe hat ihren Hauptsitz im schweizerischen Bulle. Gegründet wurde das Unternehmen jedoch 1949 von Hans Liebherr in Kirchdorf an der Iller. Deutschland bleibt nach Unternehmensangaben der wichtigste Produktions- und Arbeitgeberstandort.
Zum Jahresende arbeiteten weltweit 55.963 Menschen für den Konzern. Das sind 1.235 Beschäftigte mehr als ein Jahr zuvor. In Deutschland sind rund 24.600 Menschen tätig. Damit legte die Zahl der Arbeitsplätze hierzulande leicht um knapp ein Prozent zu.
Baumaschinen-Sparte mit Rückgang
Unterschiedlich entwickelte sich das Geschäft in den einzelnen Bereichen. Wachstum meldete Liebherr unter anderem in diesen Sparten:
- Maritime Krane
- Luftfahrt und Verkehrstechnik
- Verzahntechnik und Automationssysteme
- Kühl- und Gefriergeräte
- Komponenten und Hotels
Hier stieg der Umsatz zusammen um 14,7 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro.
Rückläufig war dagegen das Geschäft im klassischen Baumaschinen- und Miningbereich. Dazu gehören unter anderem Erdbewegungsmaschinen, Mobil- und Raupenkrane sowie Betontechnik. Insgesamt sank der Umsatz in diesem Segment um 5,5 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro. Einzelne Bereiche wie Spezialtiefbau und Turmdrehkrane konnten jedoch zulegen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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