Bundeswehr übergibt erste Container-Unterkünfte für neuen Wehrdienst
- SIPGO Container für den Neuen Wehrdienst in der Eifelkaserne in Gerolstein
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Bundeswehr: Das Informationstechnikbataillon (ITBtl) 281 hat am Mittwoch, 26. August, in der Eifelkaserne in Gerolstein erste neue Unterkünfte für Soldatinnen und Soldaten übernommen. Die containerbasierten Gebäude gehören zum „Sofortprogramm Infrastrukturbedarf Personalgewinnungsorganisation“ (SIPGO), das laut Bundeswehr schnell flexible Infrastruktur für den Aufwuchs der Streitkräfte an geeigneten Standorten bereitstellen soll.
Nach Angaben der Bundeswehr entstehen im SIPGO bundesweit mehr als 8.600 Unterkunftsplätze in 4.800 Containern an 32 Liegenschaften. Das Bauprogramm wird vom Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) koordiniert und hat laut Mitteilung einen finanziellen Umfang von rund 400 Millionen Euro. Für Rekrutinnen und Rekruten des Neuen Wehrdienstes in Gerolstein soll damit rechtzeitig zum IV. Quartal 2026 die notwendige Infrastruktur bereitstehen. Am Standort bedeute das zusätzliche Kapazitäten für 200 Grundausbildungsplätze pro Durchgang.
- Im Rahmen des "Sofortprogramms Infrastrukturbedarf Personalgewinnungsorganisation" (SIPGO) übergibt der Geschäftsführer der KB Container GmbH, Georg Bayer (1.v.re.), die SIPGO Gebäude an den Stellvertretenden Kommandeur des Informationstechnikbataillon 281, Oberstleutnant Benedikt Pollok (2.v.li.).
- Foto: PIZ Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen, Foto: Marcus Rott
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Unterkünfte, Sanitärmodule und Ausbildungsräume
Entstanden sind nach Bundeswehrangaben Containerunterkünfte (ausgelegt auf Zweifachbelegung), Sanitärmodule, Funktionsflächen sowie Ausbildungsräume. Die vorbereitenden Erschließungs- und Erdarbeiten seien zuvor durch das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) Mayen umgesetzt worden.
Ministerialdirektor Dr. Alexander Götz, Hauptabteilungsleiter Aufwuchs im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), sagte: "SIPGO ist ein Gamechanger für den Aufwuchs. Diese Gebäude zeigen: Unser Plan hat funktioniert". Professor Dr. Roland Börger, Präsident des BAIUDBw, erklärte: "Dieses Gebäude hinter mir ist weit mehr als nur ein einfacher Containerbau. Es steht beispielhaft für einen bisher einmaligen Kraftakt der Infrastrukturorganisation der Bundeswehr und das Engagement vieler Menschen, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben." Generalleutnant Robert Sieger, Präsident des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw), betonte: "Personalgewinnung und Unterbringung sind zwei Seiten derselben Medaille. Der Neue Wehrdienst steht und fällt mit der Frage, ob wir die Menschen, die sich für uns entscheiden, auch tatsächlich aufnehmen können. Und zwar attraktiv, funktional und vor allem auch an dem Ort, an dem sie gebraucht werden und sie ihren Dienst leisten wollen."
- SIPGO-Containerunterkünfte der Bundeswehr.
- Foto: Bundewehr/ Marcus Rott
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Das ITBtl 281 in Gerolstein ist nach Angaben der Bundeswehr Teil des Cyber- und Informationsraums der Bundeswehr. Das Bataillon stelle mit Informations- und Kommunikationstechnik die Führungsfähigkeit der Streitkräfte sicher. Für die Liegenschaft Eifelkaserne nennt die Mitteilung Gesamtkosten von rund 10 Millionen Euro. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |