Brabus Bodo: Basis kommt von Aston Martin, Leistung steigt auf 1.000 PS
- Brabus Bodo: Exklusiver Gran Turismo mit 1.000 PS, limitiert auf 77 Exemplare.
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Brabus Bodo. Brabus baut mit dem Bodo erstmals ein Serienmodell, das optisch kaum noch an die bisherige Basis anderer Hersteller erinnert. Für Autointeressierte zeigt das vor allem, wie weit sich der Tuner aus Bottrop vom klassischen Umbau einzelner Luxusmarken entfernt hat.
Benannt nach Firmengründer Bodo Buschmann, präsentiert sich der gut fünf Meter lange 2+2-Sitzer als Gran Turismo mit eigenständiger Vollkarbon-Karosserie. Die lange Haube und das kurze Heck setzen klar auf Sportwagen-Proportionen, obwohl Brabus beim technischen Unterbau weiter auf vorhandene Technik zurückgreift.
Mehr Eigenständigkeit bei Brabus: Der Bodo bringt 1.000 PS
Nach Angaben von Firmenchef Constantin Buschmann stammt das Chassis vom Aston Martin Vanquish. Auch den 5,2 Liter großen V12-Motor übernehmen die Bottroper von dort und steigern die Leistung laut Hersteller um rund 20 Prozent auf 735 Kilowatt beziehungsweise 1.000 PS.
Damit soll der Bodo in rund 3,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und bis zu 360 km/h erreichen. Die Karosserie und das Interieur hat Brabus nach eigenen Angaben selbst entwickelt.
77 Exemplare kosten ab rund 1,2 Millionen Euro
Als Verweis auf das Gründungsjahr 1977 ist der Bodo auf 77 Fahrzeuge limitiert. Der Einstiegspreis liegt bei etwa 1,2 Millionen Euro. Nach Unternehmensangaben ist rund die Hälfte der Auflage bereits verkauft.
Für Brabus markiert das Modell damit weniger eine Abkehr vom bisherigen Geschäft als den nächsten Schritt zu mehr Eigenständigkeit bei besonders exklusiven Fahrzeugprojekten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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