Bauerntag in Freiburg startet: Preiskrise belastet viele Höfe
- Der Bauerntag in Freiburg beginnt in einer kritischen Geschäftslage für viele Höfe. (Archivbild)
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Freiburg. Viele landwirtschaftliche Betriebe stehen wegen niedriger Erzeugerpreise und hoher Kosten unter Druck. Vor diesem Hintergrund beginnt am Mittwoch, 24. Juni, in Freiburg der Deutsche Bauerntag.
Zum Auftakt des zweitägigen Treffens will Bauernpräsident Joachim Rukwied über die wirtschaftliche Lage der Branche sprechen und politische Forderungen formulieren. Erwartet wird auch Baden Württembergs Ministerpräsident und früherer Bundesagrarminister Cem Özdemir. Am Donnerstag, 25. Juni, nimmt Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer an der Versammlung teil. Das Treffen steht unter dem Motto „Landwirtschaft stärken – Versorgung sichern“.
Preise sinken. Kosten bleiben hoch
Viele Betriebe kämpfen derzeit mit einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Besonders belastend sind nach Angaben des Bauernverbands mehrere Faktoren gleichzeitig.
- Hohe Kosten für Energie und Düngemittel
- Gesunkene Preise für Produkte wie Getreide, Schweinefleisch und Milch
- Steigende Lohnkosten im Obst und Gemüsebau durch den höheren Mindestlohn
Der Bauernverband fordert von der Bundesregierung daher zusätzliche Entlastungen. Dazu gehört eine Verlängerung des sogenannten Tankrabatts für Agrardiesel. Die Regelung läuft Ende Juni aus. Nach Wunsch des Verbands soll sie mindestens über die laufende Erntezeit bis in den Herbst fortgeführt werden.
Der Deutsche Bauerntag gilt als wichtigstes Treffen der deutschen Landwirtschaft. Vertreter aus Politik, Verbänden und Betrieben beraten dort regelmäßig über Marktbedingungen, Agrarpolitik und die Zukunft der Versorgung. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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