Absage aus Ditzingen: Bürger will keine Trend-Maultaschen
- Bürger-Chef Bihlmaier: «Wir machen nicht alles mit.» (Archivbild)
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Ditzingen. Wer Maultaschen von Bürger kauft, muss vorerst nicht mit Red-Bull- oder Dubai-Schokoladen-Füllungen rechnen. Das Familienunternehmen aus Ditzingen im Kreis Ludwigsburg grenzt sich bei kurzlebigen Food-Trends klar ab.
Unternehmenschef Martin Bihlmaier sagte der Deutschen Presse-Agentur, Bürger wolle neue Essgewohnheiten zwar rechtzeitig aufgreifen und am Markt dranbleiben. Nicht jeder Trend passe aber zur Marke. „Eine Red-Bull-Maultasche oder Dubai-Schokoladen-Maultasche brauchen wir nicht“, sagte Bihlmaier.
Zwischen Tradition und neuen Sorten
Traditionell sind Maultaschen mit Fleisch, Spinat und Zwiebeln gefüllt. Bürger hat zuletzt aber auch ungewöhnlichere Varianten auf den Markt gebracht. Dazu zählen Thai-Maultaschen mit Curry-Mango-Geschmack und Protein-Maultaschen mit Magerquark-Kartoffel-Füllung.
Für Verbraucher zeigt die Aussage des Unternehmens vor allem eines: Neue Produkte soll es weiter geben, bei sehr ausgefallenen Trend-Ideen zieht Bürger aber eine Grenze.
Klare Absage an Maultaschen aus der Dose
Auch Konserven spielen für den Hersteller nach Angaben des Firmenchefs keine Rolle. Maultaschen in der Dose, wie Ravioli in Tomatensoße, seien für Bürger kein Thema. „Nein, das ist nicht unser Ding“, sagte Bihlmaier. Bürger sei ein Frische-Hersteller und wolle auch künftig keine Konserven produzieren.
Umsatz steigt auf 313 Millionen Euro
Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Bürger den Umsatz nach Unternehmensangaben um knapp drei Prozent auf rund 313 Millionen Euro. Zahlen zum Gewinn nannte das Unternehmen nicht. Neben Maultaschen produziert Bürger auch Gnocchi, Spätzle und Schupfnudeln. Das Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1.300 Menschen an den Standorten Ditzingen und Crailsheim. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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