WM-Kader ohne Freiburgs Ginter: Nagelsmann nennt Gründe

Matthias Ginter war heftig enttäuscht nach der Finalniederlage. Auch zur WM darf er nicht. | Foto: Robert Michael/dpa
  • Matthias Ginter war heftig enttäuscht nach der Finalniederlage. Auch zur WM darf er nicht.
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Freiburg. Für Abwehrspieler Matthias Ginter vom SC Freiburg platzt der Traum von der Teilnahme an der Fußball Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Bundestrainer Julian Nagelsmann verzichtete bei der Kaderbekanntgabe am Donnerstag, 21. Mai, in Frankfurt auf eine Nominierung des 32 Jahre alten Verteidigers.

Noch wenige Tage zuvor hatte Ginter im Europa League Finale in Istanbul auf dem Platz gestanden. Beim 0.3 gegen Aston Villa gehörte der Freiburger zu den stabileren Spielern seines Teams, konnte die Gegentore als Abwehrchef jedoch nicht verhindern.

Nagelsmann erklärt Entscheidung

Nagelsmann bezeichnete das Gespräch mit dem 51 Maligen Nationalspieler als schwierig. „Das ist natürlich kein leichtes Gespräch. Er hat sich sportlich nicht viel vorzuwerfen, ist ein Super Typ“, sagte der Bundestrainer. Entscheidend sei unter anderem gewesen, dass Ginter seit fast drei Jahren nicht mehr für die Nationalmannschaft nominiert wurde. „Du musst überlegen, welche Spieler passen zusammen, wie oft haben sie schon zusammengespielt und wie viel du durcheinanderwürfelst“, erklärte Nagelsmann.

Mehrere Innenverteidiger vorgezogen

Für die Innenverteidigung setzte der Bundestrainer stattdessen auf andere Optionen. Im WM Aufgebot stehen:

  • Jonathan Tah
  • Antonio Rüdiger
  • Nico Schlotterbeck
  • Waldemar Anton
  • Malick Thiaw

Ginter hatte nach dem Endspiel in Istanbul noch auf eine Nominierung gehofft. Sein Fokus habe zunächst vollständig auf dem Finale gelegen. Ob es für das Turnier reicht, wollte der Freiburger zuvor offenlassen.

Mit der Entscheidung von Nagelsmann muss der erfahrene Abwehrspieler nun die nächste Enttäuschung innerhalb weniger Tage verarbeiten. dpa/red

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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