Wasser beim Sport: Diese Mineralstoffe sind bei Hitze besonders wichtig
- Beim Sport zählt zuerst genug Flüssigkeit. Mineral- und Heilwässer können je nach Zusammensetzung zusätzlich Magnesium, Hydrogencarbonat und Natrium liefern.
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Wasser beim Sport. Leistungseinbruch im Sport während sommerlicher Temperaturen: Tennisspieler, Fußballer, Radfahrer oder Läufen können ein Lied davon singen. Wer bei Sommerhitze trainiert, verliert mit dem Schweiß nicht nur Wasser. Experten erklären, welche Mineralstoffe jetzt wichtig werden und warum die Wahl des richtigen Wassers für Leistung und Erholung bei Training und Wettkampf entscheidend sein kann.
Darauf weist das Informationsbüro Heilwasser hin und beruft sich dabei auf den Sport-Experten und Autor Dr. Wolfgang Friedrich. Entscheidend ist zuerst die Trinkmenge. Im Alltag seien rund 1,3 Liter nötig, bei intensivem Sport könnten es auch drei oder vier Liter sein.
Wasser ist dabei die naheliegende Basis. Mineral- und Heilwässer können zusätzlich Mineralstoffe liefern, die beim Schwitzen verloren gehen und je nach Zusammensetzung für Sportler praktisch relevant sind.
Welche Inhaltsstoffe im Wasser beim Sport eine Rolle spielen
- Magnesium ist für die Muskulatur wichtig. Laut Friedrich wird Magnesium benötigt, um Energie für die Muskeln bereitzustellen und den Wechsel von Anspannung und Entspannung zu regeln. Er verweist zudem darauf, dass Studien zeigen, ausreichend Magnesium könne Muskelkater in gewisser Hinsicht verringern.
- Hydrogencarbonat kann laut Friedrich die Leistungsfähigkeit unterstützen. Als natürliche Base bindet es im Körper Säuren. Wird zusätzlich Hydrogencarbonat aufgenommen, steige die Pufferkapazität. Dadurch könnten Säuren und Laktat schneller aus den Muskeln abgebaut werden, was die Muskeln leistungsfähiger mache. Friedrich ordnet ein, dass dieser Effekt seit etwa 30 Jahren bekannt sei und durch neuere Studien bestätigt werde.
- Natrium kann nach starkem Schwitzen hilfreich sein. Friedrich sagt, von einem Wasser mit mehr Natrium müsse weniger getrunken werden und man sei eigentlich schneller wieder fit, weil der Wasserhaushalt effizienter aufgefüllt werde.
Wer die Auswahl pragmatisch halten will, orientiert sich an der Situation. Für normales Training zählt vor allem genügend Flüssigkeit, bei starkem Schwitzen kann ein natriumhaltigeres Wasser sinnvoll sein, und mineralstoffreiche Wässer liefern je nach Zusammensetzung zusätzlich Magnesium und Hydrogencarbonat.
Weitere Informationen rund um Heilwässer finden sich unter www.heilwasser.com. Unterm Strich gilt: Erst genug trinken, dann gezielt auf Mineralstoffe achten, wenn Training, Schweißverlust und Regeneration es nahelegen.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |