VfB Stuttgart: VVS und VfB-Frauen sprechen über den Aufstieg

Der Aufstieg der VfB-Frauen in die Bundesliga ist Anlass für ein gemeinsames Interview von VfB Stuttgart und VVS. | Foto: Anouar Touir
  • Der Aufstieg der VfB-Frauen in die Bundesliga ist Anlass für ein gemeinsames Interview von VfB Stuttgart und VVS.
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Stuttgart. Nach dem erstmaligen Aufstieg der VfB-Frauen in die Bundesliga hat der VfB Stuttgart ein gemeinsames Interview mit dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) veröffentlicht. Darin sprechen VVS-Geschäftsführerin Cornelia Christian und Sascha Glass, General Manager Frauenfußball beim VfB, über Parallelen zwischen öffentlichem Nahverkehr und Frauenfußball.

Im Mittelpunkt stehen dabei nach Vereinsangaben Themen wie Wachstum, Sichtbarkeit, Verlässlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Der sportliche Anlass ist der Aufstieg der Stuttgarterinnen als Meister der 2. Bundesliga in die höchste deutsche Spielklasse.

Aufstieg der VfB-Frauen als Ausgangspunkt

Der VfB verweist in dem Gespräch auf die wachsende Aufmerksamkeit für den Frauenfußball. Als Beispiel nennt der Club das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 im März, das in der MHP Arena vor mehr als 31.000 Zuschauerinnen und Zuschauern ausgetragen wurde. Für den Verein ist der Aufstieg ein sportlicher Einschnitt: Mit der kommenden Bundesliga-Saison beginnt für die Frauenmannschaft ein neues Kapitel. In diesem Zusammenhang stellt der VfB die Frage nach der weiteren Entwicklung des Frauenfußballs und seiner öffentlichen Wahrnehmung.

Partnerschaft mit dem VVS

Laut Mitteilung soll die Partnerschaft zwischen dem VfB Stuttgart und dem VVS auch Themen jenseits des Sports aufgreifen. Genannt werden Gleichstellung, gesellschaftliche Teilhabe und die Rolle des Nahverkehrs bei der An- und Abreise zu Sportveranstaltungen. Der VVS unterstützt die Frauenmannschaft des VfB als Partner. Im Interview wird hervorgehoben, dass funktionierende Mobilität eine wichtige Voraussetzung für große Sportveranstaltungen ist, weil Fans damit zu den Spielen kommen und wieder nach Hause fahren können.

Sport und ÖPNV als gesellschaftliches Thema

Das Gespräch bleibt insgesamt auf einer grundsätzlichen Ebene. Christian und Glass betonen nach Angaben des Vereins vor allem gemeinsame Herausforderungen wie den Ausbau von Strukturen, die Ansprache neuer Zielgruppen und die Frage, wie Sichtbarkeit dauerhaft geschaffen werden kann. Konkrete neue Maßnahmen oder Projekte aus der Kooperation wurden in der Mitteilung nicht genannt. red/est

Autor:

Erik Stegner aus Landstuhl

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