VfB Stuttgart: Neuzugang spricht über Start und Rückennummer

Der VfB Stuttgart bereitet sich auf das Heimspiel gegen Borussia Dortmund vor. | Foto: Anouar Touir
  • Der VfB Stuttgart bereitet sich auf das Heimspiel gegen Borussia Dortmund vor.
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Stuttgart. Vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund hat der VfB Stuttgart ein Interview mit Neuzugang Leo Sauer veröffentlicht. Darin spricht der 20-jährige Slowake über seine ersten Wochen beim Club aus Cannstatt, seine Verbindung zum 1. FC Kaiserslautern und die Wahl seiner Trikotnummer.

Erste Eindrücke in Stuttgart

Sauer kannte die MHP Arena bereits vor seinem Wechsel. Mit Feyenoord Rotterdam war er am 6. November in der UEFA Europa League in Stuttgart zu Gast. Die Atmosphäre sei ihm in Erinnerung geblieben. Auch bei seinem ersten Bundesliga-Heimspiel für den VfB habe ihn die Kulisse erneut beeindruckt. Das nächste Heimspiel steht für den VfB am 19. September gegen Borussia Dortmund an.

In der Mannschaft fühlt sich Sauer nach eigener Aussage gut aufgenommen. In der Kabine habe er erste deutsche Begriffe wie „Schuss“, „Tor“, „danke“ und „bitte“ aufgeschnappt. Deutsch lernen wolle er nun gezielt angehen, auch wenn die Kommunikation im Team auf Englisch funktioniere.

Hilfe von einem früheren Mitspieler

Beim Ankommen in Stuttgart hilft Sauer auch ein bekanntes Gesicht: Ramon Hendriks, mit dem er bereits bei Feyenoord Rotterdam zusammengespielt hat. Sauer bezeichnete ihn im Vereinsinterview als vertraute Person, die den Einstieg erleichtere. Zugleich hob er die Hilfsbereitschaft innerhalb der Mannschaft hervor, auch wenn der Konkurrenzkampf hoch sei.

Verbindung nach Kaiserslautern

Ein weiterer persönlicher Bezug führt in die Pfalz. Sauers zwei Jahre älterer Bruder Mário spielt seit dieser Saison beim 1. FC Kaiserslautern. Die Brüder stehen laut Sauer regelmäßig in Kontakt. Als ein Leihwechsel von Toulouse nach Kaiserslautern für Mário Sauer zur Option wurde, habe sich Leo Sauer mit dem FCK beschäftigt und dabei auch die Verbindung zwischen Teilen der Fanszenen des VfB und des 1. FC Kaiserslautern wahrgenommen.

Über ihre fußballerische Entwicklung sagte Sauer, beide Brüder hätten als Kinder viel draußen gespielt und sich durch den geringen Altersunterschied häufig miteinander gemessen. Das habe sie gegenseitig angespornt.

Nationalteam und Trikotnummer

Im VfB-Team war nach Sauers Wechsel auch sein Auftritt mit der Slowakei gegen die deutsche Nationalmannschaft Thema. Am 4. September gewann die Slowakei 2:0 gegen Deutschland. Sauer sagte, mehrere Mitspieler hätten ihn darauf angesprochen. Für die Slowakei sei der Sieg ein besonderes Ereignis gewesen.

Seine Trikotnummer 44 wählte Sauer nach eigener Aussage, weil er sogenannte Schnapszahlen möge. Zu seinen Lieblingszahlen gehörten 22 und 77. Die 22 trägt beim VfB jedoch Lorenz Assignon, die 77 ist laut Sauer in der Bundesliga nicht erlaubt. Deshalb entschied er sich für die 44, in der seine Glückszahl 22 doppelt enthalten sei.

Sauer hat nach eigenen Angaben inzwischen in drei verschiedenen Ländern Fußball gespielt. Der Schritt über die Niederlande sei für seine Entwicklung wichtig gewesen. Ein direkter Wechsel aus der slowakischen Liga in die Bundesliga wäre aus seiner Sicht ein sehr großer Sprung gewesen.

Das komplette Interview ist Teil der Stadionmagazin-Ausgabe STADION AKTUELL zum 4. Spieltag. Das E-Paper ist nach Angaben des VfB kostenfrei verfügbar. Die gedruckte Version liegt am 19. September im Umfeld der MHP Arena aus.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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