VfB Stuttgart gegen BVB: Hoeneß vor Trainer-Meilenstein
- Der VfB Stuttgart empfängt Borussia Dortmund zum ausverkauften Heimspiel.
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Stuttgart. Der VfB Stuttgart empfängt Borussia Dortmund zu einem ausverkauften Bundesliga-Heimspiel. Im Mittelpunkt stehen neben der Formkurve des BVB mehrere Wiedersehen mit früheren Vereinen und eine persönliche Marke für VfB-Trainer Sebastian Hoeneß.
Hoeneß zieht mit Magath gleich
In Sebastian Hoeneß und Niko Kovac treffen laut VfB die beiden aktuellen Bundesliga-Trainer mit den meisten Einsätzen als Cheftrainer aufeinander. Kovac kommt auf 232 Bundesliga-Spiele, Hoeneß auf 181. Für Hoeneß wird die Partie sein 114. Bundesliga-Spiel als VfB-Trainer; damit zieht er in der vereinsinternen Rangliste mit Felix Magath gleich. Mehr Bundesliga-Spiele als VfB-Trainer hat in dieser Aufstellung nur Jürgen Sundermann mit 143.
Dortmund reist mit Serie an
Borussia Dortmund ist laut Vereinsangaben erstmals seit elf Jahren mit drei Siegen in eine Bundesliga-Saison gestartet. Saisonübergreifend gewann der BVB fünf Bundesliga-Spiele nacheinander; das ist derzeit die längste Serie der Liga. Wettbewerbsübergreifend könnte Dortmund die bislang längste Siegesserie unter Niko Kovac einstellen, die bei sechs Erfolgen in Serie liegt.
Rückblick: Undav traf mehrfach gegen den BVB
In der vergangenen Saison verlor der VfB sein Heimspiel gegen Dortmund trotz spielerischer Überlegenheit durch zwei späte Gegentore mit 0:2. Im Hinspiel hatte Deniz Undav beim 3:3 alle drei Stuttgarter Treffer erzielt. Ebenfalls in der VfB-Bilanz aufgeführt ist ein 5:1-Heimsieg, bei dem Undav doppelt sowie Ermedin Demirovic, Enzo Millot und El Bilal für Stuttgart trafen.
Heimbilanz des VfB mit Dortmunder Makel
Der VfB verlor im laufenden Kalenderjahr nur ein Bundesliga-Heimspiel: das 0:2 gegen Borussia Dortmund im April. In elf Bundesliga-Heimspielen seit Jahresbeginn holte Stuttgart 26 Punkte aus acht Siegen und zwei Unentschieden. Mehr Heimpunkte sammelte in diesem Zeitraum nur der BVB mit 30 Zählern.
Mehrere Wiedersehen auf beiden Seiten
Auf Dortmunder Seite haben Gregor Kobel, Alexander Meyer, Serhou Guirassy und Waldemar Anton eine VfB-Vergangenheit. Kobel stieg mit Stuttgart in die Bundesliga auf, Guirassy absolvierte 58 Pflichtspiele für den VfB und kam dabei auf 44 Tore sowie fünf Vorlagen. Anton bestritt 141 Spiele für Stuttgart und führte die Mannschaft in einer Saison als Kapitän an. Meyer spielte ebenfalls für den VfB, bevor sein Weg über Jahn Regensburg zum BVB führte.
Drei Stuttgarter mit BVB-Vergangenheit
Beim VfB haben Dan-Axel Zagadou, Atakan Karazor und Chris Führich eine Dortmunder Vergangenheit. Zagadou wechselte einst von Paris Saint-Germain zum BVB und später nach Stuttgart. Karazor spielte für die zweite Mannschaft der Dortmunder, Führich war zunächst im Nachwuchsbereich und später ebenfalls in der zweiten Mannschaft der Schwarz-Gelben aktiv.
Personal: Entscheidung bei Stiller und Nartey offen
Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Tiago Tomás machen nach ihren Verletzungen Fortschritte, sind für das Heimspiel gegen den BVB aber noch keine Option. Das gilt auch für Torhüter Dennis Seimen und Offensivspieler Justin Diehl, die sich im Teiltraining befinden. Ob Angelo Stiller und Nikolas Nartey eingesetzt werden können, entscheidet sich kurzfristig.
Stieler leitet das Spiel
Schiedsrichter Tobias Stieler pfeift die Partie zwischen Stuttgart und Dortmund. Als Assistenten sind Lasse Koslowski und Sascha Thielert angesetzt, vierter Offizieller ist Wolfgang Haslberger. Als Video-Assistenten sind Günter Perl und Markus Wollenweber eingeteilt. Stieler leitete das Duell Stuttgart gegen Dortmund bisher zweimal: im DFB-Pokal-Viertelfinale mit einem 3:1 für Dortmund und in der Bundesliga mit einem 2:1 für Stuttgart.
Stadion ausverkauft
Das Heimspiel des VfB gegen Borussia Dortmund ist ausverkauft. Einzelne Tickets können kurzfristig über den Zweitmarkt verfügbar sein. Am Spieltag bleibt es klar. Nach Temperaturen bis 24 Grad am Nachmittag kühlt es zum Abend auf rund 15 Grad ab.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |