VfB Stuttgart Frauen: Chancen bleiben gegen Union Berlin ungenutzt
- Die VfB-Frauen mussten sich Union Berlin im GAZi-Stadion geschlagen geben.
- Foto: Anouar Touir
- hochgeladen von Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse
Stuttgart. Die Frauen des VfB Stuttgart haben am sechsten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga eine deutliche Heimniederlage gegen Union Berlin kassiert. Vor 3.330 Zuschauern im GAZi-Stadion unterlag das Team von Trainer Nico Schneck mit 0:4. Während die Berlinerinnen ihre Möglichkeiten nutzten, blieb der VfB trotz mehrerer guter Chancen ohne Tor.
Union ging in der 24. Minute in Führung: Samantha Steuerwald traf nach einer VfB-Klärung aus großer Entfernung in den linken Torwinkel. Die Gastgeberinnen kamen anschließend ebenfalls zu Möglichkeiten. Ein Kopfball-Klärungsversuch von Berlins Amber Tysiak nach einer Flanke von Dafina Redzepi verfehlte das eigene Tor nur knapp, zudem scheiterte Nicole Billa kurz vor der Pause.
Union erhöht nach der Pause
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel baute Union Berlin die Führung aus. Lina Hausicke köpfte eine Hereingabe von Jill Janssens in der 51. Minute zum 0:2 ein. Der VfB wechselte nach gut einer Stunde dreifach und erspielte sich weitere Gelegenheiten, darunter durch die eingewechselte Verena Wieder.
In der 73. Minute entschied Janssens die Partie mit dem dritten Berliner Treffer. Zehn Minuten später traf Hausicke nach Vorlage von Dina Orschmann erneut und stellte den Endstand her. Auch Jana Beuschlein, Julia Mickenhagen, Muriel Dürr und Redzepi konnten ihre Chancen nicht zum VfB-Tor nutzen.
Schneck kritisiert Fehler vor den Gegentoren
Trainer Nico Schneck verwies nach der Partie auf die Chancenverwertung und die Fehler in der Defensive. Seine Mannschaft habe mehrere klare Möglichkeiten gehabt, sagte Schneck. Zugleich seien die Fehler vor den Gegentoren "eklatant" gewesen.
Kapitänin Maxi Rall sah Union als verdienten Sieger. Der VfB sei durch das erste Tor in Rückstand geraten und habe anschließend zu einfache Fehler gemacht. Die guten Möglichkeiten im Angriff seien ungenutzt geblieben.
Im Tor stand Laura Giuliani. In der Startelf spielten außerdem Stegemann, Luzie Zähringer, Hechler, Rall, Ada Achchinska, Redzepi, Hagel, Müller, Mira Arouna und Billa. Eingewechselt wurden Schetter, Wieder, Mickenhagen, Muriel Dürr und Beuschlein.
Nach der Länderspielpause gastieren die VfB-Frauen am 19. Oktober beim FC Bayern München. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |