VfB Stuttgart: Felix Magath blickt auf prägende Jahre zurück
- Felix Magath erinnert im Interview an seine Zeit als Trainer des VfB Stuttgart.
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Sport. Felix Magath hat seine Zeit beim VfB Stuttgart als die prägendste Station seiner Trainerlaufbahn bezeichnet. In einem vom Verein veröffentlichten Interview erinnerte der frühere Coach an die Jahre von Februar 2001 bis Juni 2004, in denen er die Mannschaft aus dem Abstiegskampf bis in die UEFA Champions League führte. Auch zum anstehenden Testspiel des VfB in London äußerte er sich.
Magath sagte, er verfolge den Club aus Cannstatt bis heute intensiver als viele andere Vereine. Als Grund nannte er die lange und aus seiner Sicht besonders erfolgreiche Zusammenarbeit in Stuttgart. Sportlich habe es in dieser Zeit eine klare Entwicklung gegeben.
Vom Abstiegskampf in die Champions League
Als Magath den VfB im Februar 2001 übernahm, stand die Mannschaft nach seinen Worten auf Rang 17 und damit unter erheblichem Druck. Vorrangiges Ziel sei damals der Klassenerhalt gewesen. Dieser habe allen Beteiligten gezeigt, was in der Situation gemeinsam möglich sei.
In der folgenden Saison habe das Team dann befreit aufspielen können und sich für den UEFA-Cup qualifiziert. Im Jahr darauf gelang nach Magaths Darstellung sogar der Einzug in die Champions League.
Wie die "Jungen Wilden" entstanden
Eng verbunden ist Magaths Zeit in Stuttgart mit den sogenannten "Jungen Wilden". Im Interview schilderte er, der spätere Erfolg dieser Spieler sei nicht vollständig planbar gewesen. Viele Talente seien bereits vorhanden gewesen und hätten nur die entsprechende Förderung gebraucht.
Den Ursprung dieser Entwicklung verortete Magath in einer DFB-Pokal-Partie aus seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt. Damals habe Frankfurt gegen die VfB-Amateure mit 1:6 verloren. In dieser Stuttgarter Mannschaft hätten unter anderem Andreas Hinkel, Alex Hleb und Ioannis Amanatidis gespielt. Diese Namen habe er sich gemerkt und später beim VfB wieder aufgegriffen.
Blick auf den nächsten Test in London
Auch zum nächsten Testspiel des VfB äußerte sich Magath. Gegner ist am 15. August der FC Fulham, den er 2014 selbst trainierte. Das Stadion an der Themse beschrieb er als traditionsreich und atmosphärisch besonders. Zugleich erwartet er einen intensiven, körperbetonten Gegner und damit einen anspruchsvollen Test für den VfB.
Magath wünschte dem Verein, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Der Club habe sich sportlich und wirtschaftlich ein Fundament erarbeitet, die Fans stünden hinter dem Verein. Das ist eine gute Ausgangsbasis für die nächste Etappe.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |