VfB Stuttgart bei der WM: Sechs Profis schon weiter

Mehrere Nationalspieler des VfB Stuttgart haben bei der WM 2026 bereits das Sechzehntelfinale erreicht. | Foto: Anouar Touir
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WM-Zwischenstand. Für den VfB Stuttgart läuft die Weltmeisterschaft aus Sicht vieler Nationalspieler bislang erfolgreich. Nach Angaben des Vereins haben sechs von acht nominierten VfB-Profis mit ihren Nationalmannschaften das Sechzehntelfinale bereits vor dem letzten Gruppenspiel erreicht.

Damit ist der Bundesligist in der K.o.-Phase des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko mehrfach vertreten. Noch zittern müssen dagegen Bosnien-Herzegowina mit Ermedin Demirovic sowie Ecuador mit Jeremy Arévalo.

Fünf VfB-Spieler mit Einsatzminuten

Von den acht nominierten Stuttgartern kamen bisher fünf zum Einsatz. Noch ohne WM-Minuten sind Alexander Nübel, Angelo Stiller und Jeremy Arévalo. Insgesamt sammelten die eingesetzten VfB-Profis bislang 428 Minuten.

Die meisten Einsatzzeiten verbuchten laut Vereinsangaben Ermedin Demirovic mit 175 und Bilal El Khannouss mit 163 Minuten. Besonders auffällig ist Deniz Undav, der in 56 Spielminuten auf drei Tore und zwei Vorlagen kam.

Schweiz weiter, Bosnien-Herzegowina unter Druck

Beim 4:1 der Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina kam es in Los Angeles zum direkten Duell zweier VfB-Profis. Ermedin Demirovic stand erneut in der Startelf und spielte 85 Minuten. Luca Jaquez wurde kurz vor Schluss eingewechselt und kam damit zu seinem ersten Einsatz bei diesem Turnier.

Die Schweiz hat mit vier Punkten aus zwei Spielen das Ticket für das Sechzehntelfinale sicher. Bosnien-Herzegowina steht dagegen nach einem Punkt unter Zugzwang und muss im letzten Gruppenspiel gegen Katar punkten, um die Chance aufs Weiterkommen zu wahren.

Marokko mit El Khannouss in guter Ausgangslage

Bilal El Khannouss stand auch beim 1:0 Marokkos gegen Schottland in Boston in der Startformation. Der Offensivspieler absolvierte 83 Minuten und baute sein Turnierkonto damit auf 163 Minuten aus.

Nach dem Remis gegen Brasilien und dem Sieg gegen Schottland geht Marokko mit vier Punkten in das letzte Gruppenspiel gegen Haiti. Die Ausgangslage für den Einzug in die K.o.-Phase ist damit günstig.

Deutschland schon durch, Ecuador braucht Punkte

In Gruppe E ist Deutschland bereits für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Die Mannschaft mit den VfB-Profis Alexander Nübel, Angelo Stiller, Jamie Leweling und Deniz Undav gewann ihre bisherigen Spiele gegen Curacao mit 7:1 und gegen die Elfenbeinküste mit 2:1.

Ecuador mit Jeremy Arévalo steht hingegen unter Druck. Nach dem 0:1 gegen die Elfenbeinküste und dem 0:0 gegen Curacao hat die Auswahl nur einen Punkt und benötigt im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland ein Erfolgserlebnis, um die Chance auf die K.o.-Runde zu erhalten.

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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