VfB Stuttgart an ausgezeichnetem Fairtrade-Projekt beteiligt
- Der VfB Stuttgart beteiligt sich an der Initiative „Vom Feld in den Fanshop“, die nun mit dem Fairtrade Award ausgezeichnet wurde.
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Fußball. Der VfB Stuttgart ist Teil des Projekts „Vom Feld in den Fanshop“, das mit dem Fairtrade Award ausgezeichnet worden ist. Nach Angaben des Vereins erhielt die Initiative den Preis in der Kategorie „Projektkooperationen“ bei der Verleihung in Berlin am 18. Juni.
Der Award würdigt nach Angaben von Fairtrade Deutschland Beiträge zu fairen Lieferketten, menschenwürdigen Arbeitsbedingungen, existenzsichernden Einkommen sowie Bildungs- und Aufklärungsarbeit. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury aus Vertretern von Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Medien.
Projekt läuft seit 2022
Die Initiative wurde 2022 von BRANDS Fashion gemeinsam mit mehreren Profi-Fußballvereinen, Fairtrade Deutschland und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gestartet. Der VfB Stuttgart gehört seit Beginn zu den beteiligten Clubs.
In der ersten Projektphase, die Anfang 2025 abgeschlossen wurde, wurden laut Vereinsangaben 450 Kleinbauern in Indien bei der Umstellung auf nachhaltigen biologischen Baumwollanbau unterstützt. Zudem seien Sportangebote für Kinder und Jugendliche aufgebaut worden.
Zweite Phase bis Juni 2028
Aktuell bilden neben dem VfB Stuttgart sieben weitere Clubs das Projektteam: 1. FC Union Berlin, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, SV Werder Bremen, VfL Wolfsburg, Borussia Dortmund und FC St. Pauli.
In der zweiten Projektphase bis Juni 2028 sollen nach Vereinsangaben mit Unterstützung lokaler NGOs und Schulen insgesamt 1.650 Baumwollproduzenten gefördert werden. Rund 3.000 Heranwachsende sollen zudem an Trainings zu Themen wie Gleichstellung, Bildung und sozialen Kompetenzen teilnehmen.
Die beteiligten Vereine treten dabei als Abnehmer der Baumwolle für Fan- und Merchandisingartikel auf. Aus sportlicher Sicht ist das Projekt für den VfB Stuttgart kein Thema des Spielbetriebs, sondern Teil seines Nachhaltigkeitsengagements abseits des Platzes.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |