VfB Stuttgart: Amelie Hinkel vor U17-Pokalfinale in Köln
- Amelie Hinkel vom VfB Stuttgart blickt dem U17-Pokalfinale in Köln entgegen.
- Foto: Anouar Touir
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Stuttgart. Vor dem dritten DFB-Pokalfinale mit VfB-Beteiligung in dieser Saison richtet sich der Blick auch auf den Nachwuchs: U17-Spielerin Amelie Hinkel fiebert dem Endspiel in Köln entgegen. In einem auf der Vereinsseite veröffentlichten Doppelinterview sprach sie gemeinsam mit ihrem Vater Andreas Hinkel über die besondere Pokalphase, den Fußball-Alltag in der Familie und die Rolle zwischen Elternhaus und Leistungsfußball.
Amelie Hinkel sagte, die Vorfreude auf das Finale sei groß. Die Nervosität halte sich derzeit noch in Grenzen. Im Mittelpunkt stehe für sie, mit der Mannschaft ein gutes Spiel zu machen und ein erfolgreiches Pokalfinale zu bestreiten.
Pokalfinale als Höhepunkt der Saison
Der sportliche Kontext ist klar: Für die U17 des VfB Stuttgart ist das Pokalfinale ein Saisonhöhepunkt. Zuvor hatte es bereits zwei DFB-Pokalfinals mit Beteiligung von VfB-Teams gegeben. Während Andreas Hinkel nach Berlin gereist war, verfolgte Amelie Hinkel das Männer-Finale nach einem Ligaspiel beim Public Viewing am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.
Andreas Hinkel, frühere VfB-Profi und heute Trainer, schilderte im Interview auch die besondere Perspektive als Vater einer Nachwuchsspielerin. Nach Spielen spreche er mit seiner Tochter und analysiere einzelne Szenen aus Trainersicht. Zugleich halte er sich nach eigenen Worten bewusst zurück und verwies darauf, dass das Trainerteam beim VfB gute Arbeit leiste.
Fußball prägt den Familienalltag
Im Hause Hinkel ist Fußball nach den Schilderungen beider Gesprächspartner allgegenwärtig. Amelie Hinkel berichtete von vier Geschwistern, von denen zwei ebenfalls Fußball spielen. Training und Spielbetrieb bestimmten häufig den Alltag, auch am Esstisch sei Fußball oft Thema. Auch Andreas Hinkel beschrieb den Sport als prägenden Teil des Familienlebens. Zugleich betonte er, dass nicht alle Kinder Fußball spielen und Eltern darauf achten müssten, dass niemand zu kurz komme.
Auffällig ist zudem die sportliche Parallele zwischen Vater und Tochter: Beide sind in der Defensive zu Hause. Während Andreas Hinkel als offensiv ausgerichteter Außenverteidiger spielte, sieht er seine Tochter eher zentral in der Abwehr, mit Torgefahr bei Standards.
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |