Typisierungsaktion bei SC Freiburg: Sorge um Dinkçis Freundin
- Eren Dinkçi macht sich große Sorgen um seine erkrankte Freundin. (Archivbild)
- Foto: Harry Langer/dpa
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Freiburg. Beim Bundesligaspiel des SC Freiburg am Sonntag, 19. April, rückt neben dem Sport ein ernstes Thema in den Mittelpunkt. Vor der Partie wird zu einer Stammzellspender Registrierung aufgerufen. Hintergrund ist die Leukämie Erkrankung der Freundin von Profi Eren Dinkçi.
Die Partnerin des 24 Jahre alten Angreifers, Cinja, leidet an akuter lymphatischer Leukämie. Die Diagnose Blutkrebs wurde nach Angaben der Vereine Ende Januar gestellt. In einer gemeinsamen Mitteilung des SC Freiburg und des 1. FC Heidenheim schilderte das Paar die Situation. „Von einem Moment auf den anderen steht alles still und gleichzeitig beginnt ein Weg, den man sich so nie hätte vorstellen können.“
Registrierung vor Bundesligaspiel geplant
Die erste Registrierungsaktion findet am Sonntag, 19. April, vor dem Spiel in Freiburg statt. Anstoß ist um 15.30 Uhr. Eine weitere Aktion ist für Samstag, 25. April, vor der Partie des 1. FC Heidenheim gegen den FC St. Pauli geplant. Organisiert werden die Termine gemeinsam mit der DKMS, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei. Auch eine Online Registrierung ist möglich.
Stammzellspende oft letzte Chance
Leukämie ist die häufigste Form von Blutkrebs. In Deutschland erhält etwa alle zwölf Minuten ein Mensch diese Diagnose. Für viele Betroffene ist eine passende Stammzellspende die einzige Chance auf Heilung. Im Fall von Cinja wurde innerhalb der Familie kein geeigneter Spender gefunden. Deshalb wollen die Vereine und das Paar Aufmerksamkeit für das Thema schaffen.
- Kostenlose Registrierung bei Aktionen rund um die Spiele
- Online Anmeldung über die DKMS möglich
- Jede Registrierung kann für Patienten lebenswichtig sein
„Gerade in solchen Momenten wird einem bewusst, wie wertvoll jede einzelne Registrierung ist. Sie kann den entscheidenden Unterschied zwischen Hoffnung und Ungewissheit machen“, erklärte das Paar. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |