Tor-Flaute beim VfB Stuttgart: Undav kontert Kritik

Gewohnt deutlich: VfB-Kapitän Deniz Undav (links) | Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

VfB Stuttgart. Für den VfB Stuttgart rückt nach dem 0:1 gegen Borussia Dortmund die Form von Deniz Undav weiter in den Fokus: Der Kapitän wartet noch auf sein erstes Saisontor und hat nach der Niederlage deutlich auf Kritik reagiert.

Undav sagte bei Sky: „Ich rede offen, ich nehme kein Blatt vor den Mund, ich sage meine Meinung, negativ wie positiv.“ Er müsse sich immer wieder beweisen. „Ich habe jetzt im Sommer schon einen Krieg gehabt, jetzt muss ich mich wieder beweisen“, sagte der Angreifer.

Undav verweist auf Körpersprache und Rolle

Der 30-Jährige erklärte, Kritik an seiner Art begleite ihn schon lange. Es gehe oft um seine Körpersprache und darum, dass er nicht als Sprinter wahrgenommen werde. Gegen Dortmund wurde Undav nach etwas mehr als einer Stunde ausgewechselt.

Undav verwies auf seine Leistungen aus der vergangenen Saison. „Ich habe letztes Jahr 39 Scorer gemacht und meine Körpersprache war die gleiche“, sagte er. Wer ihn als Menschen kenne, wisse nach seinen Worten, wie damit umzugehen sei.

Nationalelf bleibt für Undav ein Ziel

In der Woche bis 20. September hatte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp den Stuttgarter nicht für seinen XXL-Kader nominiert. Dadurch kam die Debatte um Undavs Fitnesszustand erneut auf. Der VfB-Profi hofft dennoch auf eine Rückkehr: „Wenn ich hoffentlich im November, wenn ich mich empfehlen kann und wieder dabei bin, dann wird der Bundestrainer wissen, was ich für ein Typ bin.“

Auch unter Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Undav häufig einen schweren Stand und kam trotz guter Leistungen selten über eine Rolle als Joker hinaus. Nach einem bissigen Kommentar über Undavs Leistung im Testspiel kurz vor der WM gegen Ghana hatte Nagelsmann beim VfB-Stürmer sogar um Entschuldigung gebeten. [dpa/red]

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