SV Darmstadt 98 vor Auswärtsspiel in Dresden: Kohfeldt warnt vor Atmosphäre

Der SV Darmstadt bereitet sich auf das Auswärtsspiel in Dresden vor. | Foto: Anouar Touir
  • Der SV Darmstadt bereitet sich auf das Auswärtsspiel in Dresden vor.
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Fußball. Vor dem Auswärtsspiel des SV Darmstadt bei Dynamo Dresden am 16. August hat Trainer Florian Kohfeldt vor allem auf die besondere Atmosphäre im Stadion und auf die Qualität des Gegners hingewiesen. Auf der Pressekonferenz sprach er zudem über die Personallage, die Analyse des vergangenen Spiels gegen Kiel und den neu verpflichteten Stürmer Milan.

Nach Vereinsangaben fallen mit Luca Marseiler, Fabian Nürnberger und Merveille Papela weiterhin nur drei Langzeitverletzte sicher aus.

Neuzugang erstmals im Training

Zum neuen Stürmer Milan sagte Kohfeldt, der Verein habe sich intensiv um den Angreifer bemüht. Auf dem Stürmermarkt sei letztlich das richtige Timing entscheidend gewesen. Der Trainer beschrieb den Neuzugang als technisch sauberen Spieler mit gutem Raumgefühl und Tiefgang. Zudem bringe er durch seine Größe und sein zurückliegendes halbes Jahr in der Championship körperliche Präsenz mit.

Rückblick auf das Spiel gegen Kiel

Mit der Leistung gegen Kiel zeigte sich Kohfeldt in Teilen zufrieden. Für den Zeitraum, in dem die Mannschaft zusammengearbeitet habe, sei das Team weiter gewesen als erwartet. Darmstadt habe die Kontrolle über das Spiel gehabt, aus dieser Kontrolle aber nur punktuell Tempoaktionen und Torchancen entwickelt.

Kritisch bewertete der Trainer vor allem einfache Fehler. Die Torchancen des Gegners seien nicht aus dessen eigenem Spiel entstanden, sondern durch Darmstädter Fehler begünstigt worden. Gleichzeitig verwies Kohfeldt auf die Mentalität seiner Mannschaft, die sich im ersten Heimspiel nicht aufgegeben habe.

Großer Respekt vor Dresden

Kohfeldt sieht in Dynamo Dresden einen starken Gegner. Die Mannschaft habe schon in der Rückrunde der vergangenen Saison zu den auffälligeren Teams gezählt. Er bescheinigte Dresden einen spielerischen Ansatz, konsequente Entwicklung und ein intensives hohes Pressing, besonders im eigenen Stadion.

Als prägende Figur im Dresdner Spiel nannte Kohfeldt Vermeij, der als Ankerspieler fungiere, aber auch Zwischenräume besetzen und viele ballferne Tiefenläufe machen könne. Zudem habe Dresden nahezu alle Spieler aus dem Vorjahr gehalten oder fest verpflichtet. Den Abgang von Amoako habe der Klub mit der Verpflichtung von Rapp aufgefangen.

Vorbereitung auf ein intensives Stadion

Mit Blick auf das Auswärtsspiel betonte Kohfeldt, dass die Stimmung in den Stadien der 2. Liga unterschiedlich stark auf Spieler wirken könne. Gerade für Profis, die eine solche Kulisse noch nicht erlebt hätten, sei Vorbereitung wichtig. Das Stadion in Dresden könne mit seiner Wucht Einfluss auf das Spiel nehmen. Denn Dresden ist ein Stadion, das mit seiner Wucht Einfluss auf das Spiel nehmen kann.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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