Special Olympics Deutschland bekommt zum 1. November eine neue Spitze
- Timon Meyer übernimmt zum 1. November die Bundesgeschäftsführung von Special Olympics Deutschland.
- Foto: Tobias Trumpp
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Berlin. Bei Special Olympics Deutschland steht ein Wechsel an der Spitze bevor. Zum 1. November übernimmt Timon Meyer die Leitung des Bundesverbandes und wird zugleich Vorstandsmitglied. Der 51-Jährige folgt auf Sven Albrecht, der das Amt von 2010 bis Anfang 2026 innehatte. Special Olympics Deutschland teilte außerdem mit, dass Meyer zuletzt als Abteilungsleiter Corporate Communications beim Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI tätig war.
Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland, sagt: „Timon Meyer verbindet strategisches Denken mit Kommunikationsstärke und Expertise in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern. Er kann komplexe Themen zusammenführen, Menschen für gemeinsame Ziele gewinnen und Organisationen weiterentwickeln. Damit bringt er aus unserer Sicht genau die richtigen Voraussetzungen mit, um Special Olympics Deutschland als starke Sportorganisation und als gesellschaftliche Bewegung weiter voranzubringen. Wir freuen uns sehr, dass er diese Aufgabe übernimmt und gemeinsam mit dem Haupt- und Ehrenamt sowie unseren Landesverbänden und Partnern die Zukunft von SOD gestalten wird“.
Verband will Inklusion und Netzwerke weiter stärken
Mit der neuen Bundesgeschäftsführung will Special Olympics Deutschland nach eigenen Angaben seine strategische Ausrichtung weiterentwickeln. Der Verband setzt dabei auf mehr Sichtbarkeit und gesellschaftliche Relevanz von Inklusion, eine stärkere Interessenvertretung für Menschen mit geistiger Behinderung sowie den Ausbau von Netzwerken und Partnerschaften in Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Meyer sagt: „Spätestens seit den World Games 2023 in Berlin bin ich Feuer und Flamme für die Menschen, die Haltung und die Kraft von Special Olympics Deutschland. Schon zuvor war Inklusion durch meine Tochter ein Thema, das mich im Alltag ganz unmittelbar und persönlich begleitete“.
Weiter erklärt Meyer: „Ich komme mit großer Wertschätzung für das bereits Erreichte und mit viel Energie für das, was noch möglich ist. Mein Anspruch ist, Menschen, Ressourcen und starke Partner so zusammenzubringen, dass Sport noch mehr selbstverständliche Teilhabe ermöglicht. Dabei sollen Athletinnen und Athleten nicht nur im Mittelpunkt stehen, sondern ihre Perspektiven selbst einbringen und für sich sprechen.“
Info
Special Olympics Deutschland ist die größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland. Der Verband gehört als Spitzenverband dem Deutschen Olympischen Sportbund an. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.specialolympics.de.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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