Später Pokal-Sieg für VfB Stuttgart: Undav trifft zum 1:0 in Paderborn
- Paderborns Laurin Curda sah noch vor der Pause die Rote Karte
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VfB Stuttgart. Der VfB Stuttgart steht nach einem späten 1:0 beim SC Paderborn in der dritten Runde des DFB-Pokals. Deniz Undav erzielte den entscheidenden Treffer in der 90. Minute. Vor 14.846 Zuschauern in Paderborn spielte der Bundesliga-Aufsteiger seit der 37. Minute nach einer Roten Karte gegen Laurin Curda in Unterzahl.
Für die Stuttgarter ist der Erfolg ein wichtiger Befreiungsschlag nach dem schwierigen Bundesliga-Start. Als Tabellen-15. liegt der VfB in der Liga deutlich hinter den Erwartungen. In der Champions League und im Pokal bleibt die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß dagegen auf Kurs.
Schwieriger Start gegen Paderborn
Hoeneß hatte nach dem 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach sechs Wechsel in seiner Startelf vorgenommen und eine deutliche Reaktion gefordert. Zunächst setzte aber Paderborn die Akzente. Marvin Pieringer und Clemens Lippmann kamen früh zu guten Möglichkeiten.
Curda schwächte die Gastgeber dann mit einem unnötigen Foul an Bilal El Khannouss an der Seitenlinie. Schiedsrichter Florian Badstübner zeigte dem Paderborner die Rote Karte. Stuttgart nutzte die Überzahl vor der Pause nicht konsequent. Maximilian Mittelstädt traf aus rund 20 Metern nur die Latte.
Undav entscheidet die Partie spät
Auch nach dem Seitenwechsel tat sich der VfB gegen leidenschaftlich verteidigende Paderborner schwer. Ermedin Demirovic scheiterte in der 66. und 68. Minute jeweils allein vor Torhüter Markus Schubert. Erst Undav sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung und hielt die Stuttgarter Hoffnung auf die dritte erfolgreiche Pokal-Saison in Serie am Leben. 2025 gewann der VfB den Wettbewerb, in der vergangenen Saison verlor er erst im Finale gegen Bayern München. [dpa/red]
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