Sieglos-Serie bei Heidenheim: Gegen Union zählt nur ein Sieg
- Frank Schmidt und seine Heidenheimer sind seit mehr als vier Monaten sieglos. (Archivbild)
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Heidenheim. Der Druck wächst beim 1. FC Heidenheim. Vor dem Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag, 11. April um 15.30 Uhr kämpft der Tabellenletzte weiter mit einer langen Sieglos-Serie in der Fußball Bundesliga.
Trainer Frank Schmidt beschreibt die Situation auch als mentale Belastung. „Das zu ertragen, ist schwer für uns alle“, sagte der 52-Jährige vor der Partie. Ein Erfolg würde nicht nur Punkte bringen. „Wir brauchen dringend diese drei Punkte für unser Gefühl.“
Seit dem 2:1 gegen den SC Freiburg Anfang Dezember wartet Heidenheim auf einen Sieg. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bereits neun Punkte. Der Club hat sich deshalb längst mit der Möglichkeit eines Abstiegs aus der Bundesliga auseinandergesetzt.
Heidenheim-Trainer lobt starken Zusammenhalt in der Stadt
Trotz der sportlichen Lage sieht Schmidt im Alltag der Mannschaft positive Signale. Im Training lasse kein Spieler nach. Das mache Hoffnung für die letzten Wochen der Saison. Auch aus der Stadt spürt der Trainer Unterstützung. Bei einem Friseurbesuch unter der Woche habe ihn ein Kunde sofort angesprochen. „Der Erste, der mich gesehen hat, meinte. Wir steigen nicht ab.“ Für Schmidt zeigt das den großen Rückhalt für den Club in der rund 50000 Einwohner großen Stadt an der Brenz. Der Zusammenhalt sei „enorm“.
Conteh fällt weiter aus
Personell muss der FCH weiter auf Offensivspieler Sirlord Conteh verzichten. Der Angreifer fehlte bereits beim 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach wegen Knieproblemen. Nun steht eine Operation an. Wie lange Conteh ausfällt, ist laut Trainer Schmidt noch offen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |