Sieg im Kellerduell: 1. FC Heidenheim schlägt St. Pauli 2:0
- Drehte früh jubelnd ab: Torschütze Budu Siwsiwadse
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Heidenheim. Im Abstiegskampf der Bundesliga lebt die Hoffnung beim 1. FC Heidenheim weiter. Der Tabellenletzte gewann in der Voith Arena mit 2:0 gegen den direkten Konkurrenten FC St. Pauli und verkürzt den Rückstand im Tabellenkeller auf vier Punkte.
Vor 15.000 Zuschauern sorgte Budu Siwsiwadse bereits in der dritten Minute für die frühe Führung. In der Schlussphase machte Eren Dinkci mit einem Kontertor in der 82. Minute alles klar.
Heidenheim startet mit frühem Tor
Die Gastgeber begannen mit viel Tempo. Schon nach wenigen Minuten setzte Dinkci den ersten gefährlichen Abschluss. Kurz darauf stand Siwsiwadse nach einer Ecke richtig und traf zum 1:0.
Für Heidenheim war die Partie von enormer Bedeutung. Eine Niederlage hätte den vorzeitigen Abstieg nach drei Jahren Bundesliga nahezu besiegelt. Trainer Frank Schmidt hatte vor dem Spiel erklärt: „Ein Endspiel hätten wir uns natürlich anders gewünscht. Jetzt müssen wir an diesem Spieltag etwas verhindern. Es hilft nur ein Erfolgserlebnis.“
St. Pauli kommt kaum zu klaren Chancen
Der FC St. Pauli brauchte nach dem frühen Rückschlag einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Die Hamburger bemühten sich um Kontrolle, blieben im Angriff jedoch oft zu ungenau.
Die beste Möglichkeit hatte Andreas Hountondji mit einem Alleingang in der 24. Minute. Weitere Abschlüsse von Arkadiusz Pyrka kurz vor der Pause sowie Chancen von Danel Sinani und erneut Hountondji nach dem Seitenwechsel brachten jedoch keinen Treffer.
Dinkci entscheidet das Spiel
Heidenheim verteidigte konzentriert und ließ in der Schlussphase kaum noch gefährliche Aktionen zu. Nach einem schnellen Gegenangriff erzielte Dinkci schließlich das entscheidende 2:0.
Für den FCH war es erst der fünfte Saisonsieg. Gleichzeitig blieb das Team erstmals in dieser Bundesliga Saison ohne Gegentor. St. Pauli wartet dagegen seit Ende Februar auf einen Sieg und steht als Tabellen-16. bei noch drei ausstehenden Spielen weiter stark unter Druck. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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