Sieg im Abstiegskampf: Heidenheim schlägt Union 3:1
- Jubel in Rot: Heidenheim kann doch noch siegen
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Heidenheim. Wichtiger Sieg im Abstiegskampf der Fußball Bundesliga. Der 1. FC Heidenheim hat seine lange Sieglosserie beendet und mit einem 3:1 gegen Union Berlin wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt.
Nach 15 Spielen ohne Erfolg gelang der Mannschaft von Trainer Frank Schmidt damit ein dringend benötigter Befreiungsschlag. In der Tabelle bleibt der Club mit 19 Punkten zwar Letzter. Die Mini Chance auf den Ligaverbleib lebt jedoch weiter.
Honsak trifft doppelt für Heidenheim
Matchwinner war Mathias Honsak. Der Österreicher erzielte bereits in der ersten Halbzeit zwei Treffer. Zunächst traf er in der 9. Minute nach einer Hereingabe von Marvin Pieringer zum frühen 1:0. In der 36. Minute erhöhte Honsak nach einem verlängerten Einwurf von Kapitän Patrick Mainka auf 2:0. Die Gastgeber spielten nach der Führung mutig nach vorn und hatten über weite Strecken mehr Ballbesitz. Die Fans in der 50.000 Einwohner Stadt unterstützten ihr Team trotz der schwierigen Saison lautstark.
Union verkürzt. Joker entscheidet
Union Berlin kam erst spät zurück ins Spiel. Leopold Querfeld erzielte in der 75. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2. Kurz darauf sorgte jedoch Budu Siwsiwadse für die Entscheidung. Der eingewechselte Stürmer traf in der 79. Minute zum 3:1. Ein weiteres Tor des Georgiers in der Nachspielzeit wurde vom Schiedsrichter nicht anerkannt. Bei Union sorgte zudem ein Nachwuchsspieler für Aufmerksamkeit. Der eingewechselte Linus Güther kam im Alter von 16 Jahren und drei Tagen zum Einsatz und ist damit der zweitjüngste Spieler der Bundesliga Geschichte. Für Heidenheim war es erst der vierte Saisonsieg. Gegen keinen anderen Bundesligisten hat der Club bislang mehr Siege geholt als gegen Union Berlin. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |