Schlag den Star: Legat dreht das Duell gegen Glööckler spät zu
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Schlag den Star. Viereinhalb Stunden lang sah es zeitweise so aus, als könnte Harald Glööckler das Duell noch komplett kippen. Am Ende setzte sich Thorsten Legat aber durch und gewann um 00.46 Uhr mit 65:40 Punkten. Insgesamt schalteten 4,57 Millionen Menschen ein. In der ProSieben-Senderzielgruppe (14-49 J.) kam die Show auf 11,7 Prozent Marktanteil.
Schlag den Star: Ein Start wie ein Statement, dann wurde es eng
Thorsten Legat, Ex-Fußballprofi, legte los, als wäre alles schon entschieden: Nach sieben Spielen stand es 28:0. Die Mischung aus Balance, Geschick und Sport lag ihm, vom Bachlaufen über Tischtennis bis zum Musik-Memory. Dann kam die Aufholjagd. Harald Glööckler, Modedesigner, holte die ersten Punkte bei „Original und Fälschung“, blieb bei „Klapp-Kugel“ cool und machte es im Klassiker „Blamieren oder kassieren“ richtig spannend, plötzlich stand es 27:28.
Der Ton nach dem Finale: Respekt, Pointe und ein bisschen Frieden
Für Legat war es auch ein persönlicher Moment, zehn Jahre nach seiner Niederlage gegen Detlef D! Soost. „Diese Reise bei 'Schlag den Star' nach zehn Jahren erneut anzutreten, ist ein kleiner Gewinn für mich. Das hat nichts mit dem Geld zu tun, ich habe es mir beweisen wollen, dass ich besser geworden bin“, sagte er. Glööckler gratulierte fair und blieb trotzdem Glööckler: „Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich einen Koffer nicht bekomme, und ich freue mich für den Thorsten Legat, als hätte ich ihn selber bekommen“, so der Modedesigner.
Matchbälle, Nerven und Putten
Legat zog wieder an, gewann „Katapult“ und „Münzenstapel“ und führte 51:27. Glööckler wehrte den ersten Matchball bei „Zuordnen“ ab und verkürzte auf 51:40. Im zweiten Matchball-Spiel „Putten“ behielt Legat dann die Nerven und machte um 00.46 Uhr alles klar. „Ich bin gereift, wie so eine Flasche Wein. Ich bin ruhiger geblieben, die Emotionen leider nicht“, sagte Legat. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |