SC Freiburg: Neuzugang spricht über Bundesliga-Start
- Emma Memminger wechselte in diesem Sommer zum SC Freiburg und kam früh zu Startelfeinsätzen.
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Frauenfußball. Emma Memminger hat beim SC Freiburg früh eine wichtige Rolle eingenommen. Die 19-Jährige wechselte in diesem Sommer von Eintracht Frankfurt II zum Sport-Club und stand in den ersten vier Bundesligaspielen jeweils in der Startelf.
Von Niederbayern nach Freiburg
Memminger stammt aus Dommelstadl in Niederbayern, nahe Passau. Mit dem Fußball begann sie bei der DJK Vombach, zunächst als einziges Mädchen in ihrer Mannschaft. Später spielte sie beim 1. FC Passau weiter, auch dort lange in Jungenteams. Nach eigener Einschätzung half ihr diese Zeit, sich auf dem Platz zu behaupten und weiterzuentwickeln.
Den Schritt in den Frauenfußball machte Memminger bei Eintracht Frankfurt II. Für die zweite Mannschaft der Eintracht kam sie nach Angaben des SC Freiburg auf 31 Spiele in der 2. Bundesliga. In der vergangenen Saison musste sie wegen einer Gehirnerschütterung längere Zeit pausieren; ihr Comeback gab sie im Januar.
U19-EM und Wechsel zum SC Freiburg
Im Juni und Juli spielte Memminger mit der deutschen U19-Auswahl bei der Europameisterschaft in Bosnien und Herzegowina. Deutschland erreichte das Finale und verlor dort mit 0:1 gegen Spanien. Memminger stand nach dem ersten Gruppenspiel bis zum Endspiel jeweils in der Anfangsformation und erzielte im Auftaktspiel gegen Bosnien und Herzegowina ein Tor.
Die UEFA wählte sie gemeinsam mit Torhüterin Janne Krumme und Lenelotte Müller in die Mannschaft des Turniers. Zum deutschen U19-Kader gehörten auch Zoe Schick, Mia-Lena Maas und Maj Schneider, die beim SC Freiburg nun zu ihren Mitspielerinnen zählen.
Frühe Einsatzzeiten beim Sport-Club
Als Grund für den Wechsel nach Freiburg nannte Memminger im Vereinsinterview die Perspektive auf Spielzeit. Eintracht Frankfurt beschrieb sie als Verein mit großen Ambitionen, bei dem der Sprung in die Bundesligamannschaft für junge Spielerinnen nicht einfach sei.
Beim SC Freiburg sei sie wegen der U19-EM später in die Vorbereitung eingestiegen und habe nicht zwingend mit einem Startelfeinsatz am ersten Spieltag gerechnet. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Nia Szenk kam Memminger auf der linken Abwehrseite zu ihrem Debüt für den SC Freiburg und in der Bundesliga.
Das vollständige Interview mit Emma Memminger ist in Ausgabe 3 von AM BALL erschienen. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Kaiserslautern |