SC Freiburg gegen Leverkusen: späte Entscheidung

Der SC Freiburg musste sich im Dreisamstadion Bayer 04 Leverkusen spät geschlagen geben. | Foto: Anouar Touir

Frauen-Bundesliga. Der SC Freiburg hat am 5. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga gegen Bayer 04 Leverkusen die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen müssen. Vor 2.031 Zuschauerinnen und Zuschauern im Dreisamstadion verlor die Mannschaft von Trainer Marco Konrad 1:2 (1:0). Leverkusen blieb damit auch auswärts erfolgreich.

Freiburg geht früh in Führung

Der Sport-Club kam durch ein Eigentor von Leverkusens Angreiferin Cornelia Kramer in Führung. Nach einem Freistoß von Ilayda Acikgöz aus rund 30 Metern lenkte Kramer den Ball beim Klärungsversuch unhaltbar für Bayer-Torhüterin Rafaela Borggräfe zum 1:0 ins eigene Tor (9.). Freiburg blieb danach zunächst am Drücker und kam durch Lisa Kolb und Selina Vobian zu weiteren Möglichkeiten.

Marco Konrad hatte seine Startelf im Vergleich zum 3:0 gegen den 1. FSV Mainz 05 auf vier Positionen verändert. Kapitänin Lisa Karl kehrte nach überstandener Krankheit zurück, außerdem begannen Julia Stierli, Selina Vobian und Carina Brunold. Jana Vojtekova fehlte wegen muskulärer Probleme. Weiter nicht im Aufgebot standen Laura Benkarth, Ingibjörg Sigurðardóttir, Meret Felde, Zoe Schick, Tessa Blumenberg, Nia Szenk und Mia-Lena Maas.

Leverkusen gleicht per Elfmeter aus

Nach gut einer halben Stunde fand Leverkusen besser in die Partie. Estrella Merino Gonzalez und Cornelia Kramer hatten Chancen, kurz vor der Pause scheiterte Paulina Tomasiak nach einem Konter an Freiburgs Torhüterin Anna Reimann.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Freiburg erneut gefährlich vor das Tor. Luca Birkholz hatte eine gute Möglichkeit, Claudia Wenger klärte jedoch in höchster Not. Wenig später wurde ein Abschluss von Selina Vobian geblockt. Der Ausgleich fiel nach einem Freistoß der Gäste: Nach einem Schubser der eingewechselten Amira Arfaoui entschied Schiedsrichterin Karoline Wacker auf Foulelfmeter. Kramer verwandelte zum 1:1 (56.).

Offene Schlussphase im Dreisamstadion

Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Birkholz verpasste nach einem Sololauf die Gelegenheit zur erneuten Freiburger Führung, weil der Pass auf Arfaoui zu ungenau geriet. Auf der anderen Seite zielte die eingewechselte Marlene Müller aus kurzer Distanz knapp vorbei.

Auch Nicole Ojukwu und Arfaoui kamen für Freiburg in der Schlussphase zu einer Möglichkeit, Borggräfe parierte jedoch an ihrer früheren Wirkungsstätte. Kurz darauf hatte Freiburg Glück, als Reimann nach einer Ecke nicht richtig zupackte und der Ball an den Pfosten sprang. Nach einer Flanke von der linken Seite durch Paulina Tomasiak traf Estrella Merino Gonzalez per Volley aus fünf Metern zum 1:2 (90.). [red]

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Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Kaiserslautern

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