SC Freiburg: Frühe Rote Karte prägt Duell mit RB Leipzig
- Der SC Freiburg verlor gegen RB Leipzig nach langer Unterzahl.
- Foto: Anouar Touir
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Freiburg. Die Frauen des SC Freiburg haben ihr Heimspiel in der Google Pixel Frauen-Bundesliga gegen RB Leipzig mit 0:3 verloren. Julia Stierli sah bereits in der 18. Minute die Rote Karte. Leipzig erzielte alle drei Treffer nach der Pause.
Freiburg lange in Unterzahl
Die Gastgeberinnen starteten engagiert in die Partie im Dreisamstadion und kamen in der Anfangsphase zu mehreren Eckbällen. Nach 18 Minuten änderte sich die Ausgangslage jedoch entscheidend: Stierli brachte Leipzigs Emanuela Pfister bei einem Konter zu Fall. Schiedsrichterin Daniela Kottmann wertete die Aktion als Notbremse und verwies die Freiburger Verteidigerin des Feldes.
Leipzig übernahm anschließend die Kontrolle, Freiburg verteidigte kompakt und hielt das 0:0 bis zur Pause. Die beste Möglichkeit der Gäste hatte Alieke Tuin, die in der 26. Minute den Pfosten traf. SC-Torhüterin Anna Reimann parierte zudem mehrere Abschlüsse.
Leipzig trifft dreimal nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel stemmte sich Freiburg gegen den Druck der Gäste. Selina Brunold hatte mit einem Distanzschuss eine gute Gelegenheit für den Sport-Club, Leipzigs Torhüterin Elvira Herzog lenkte den Ball über die Latte.
In der 68. Minute brachte Tuin RB Leipzig mit einem flachen Abschluss in Führung. Nach einem Freiburger Abspielfehler im eigenen Strafraum erhöhte die eingewechselte Nikée van Dijk zehn Minuten später. In der 84. Minute erzielte van Dijk auch den dritten Leipziger Treffer.
SC-Trainer Marco Konrad kritisierte nach der Partie die Entscheidung beim Platzverweis und verwies auf die aus seiner Sicht fehlende Videoüberprüfung. Zugleich lobte er den Einsatz seiner Mannschaft in Unterzahl.
Am 25. Oktober spielt der SC Freiburg beim SV Werder Bremen. [red]
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