SC Freiburg fördert Ehrenamt in Südbaden
- Der SC Freiburg unterstützt mit dem FAIR-ways-Förderpreis gemeinnützige Projekte in der Region.
- Foto: Anouar Touir
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Freiburg. Der SC Freiburg und seine FAIR-ways-Partnerinnen und -Partner unterstützen in diesem Jahr 40 gemeinnützige Projekte und Organisationen aus Freiburg und der Region. Insgesamt werden nach Vereinsangaben 100.000 Euro vergeben. Zusätzlich erhalten drei Projekte Sonderpreise.
143 Bewerbungen für den Förderpreis
Um den FAIR-ways-Förderpreis hatten sich 143 Projekte und Organisationen beworben. Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern des SC Freiburg, der FAIR-ways-Partner und der Wilhelm-Oberle-Stiftung wählte 40 Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die geförderten Initiativen arbeiten unter anderem in den Bereichen Bildung, Integration und Inklusion, Kinderschutz, psychische Gesundheit sowie Umwelt- und Klimaschutz.
Bei der Preisverleihung waren die SC-Profis Mio Backhaus und Nora Scherer vor Ort. Moderiert wurde die Veranstaltung von Stefan Mayer.
Förderpreis seit 15 Jahren
Den Förderpreis vergibt der Verein gemeinsam mit seinen FAIR-ways-Partnern seit 15 Jahren. Tobias Rauber, Leiter Nachhaltigkeit beim SC Freiburg, erklärte laut Mitteilung, mit dem Preis solle das Engagement der Menschen hinter den Projekten sichtbar gemacht werden.
Drei Sonderpreise vergeben
Neben den 37 regulären Förderpreisträgerinnen und -preisträgern erhielten drei Projekte eine besondere Unterstützung. Der Sonderpreis „Besondere Vorbilder“ ging an den Sportverein Kirchzarten für das Projekt „Kinderschutzcoaches“. Dabei werden ehrenamtliche Trainer in verschiedenen Abteilungen ausgebildet, um sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Verein einzusetzen.
Ein weiterer Sonderpreis ging an „Myreforest“. Das Projekt organisiert Aufforstungstage auf geschädigten Waldflächen in der Region; gemeinsam mit Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schülern aus Inklusionsklassen werden neue Bäume gepflanzt.
Den Sonderpreis „Gute Tat mit Radio und Plakat“ erhielten die „Experinauten“ für das Projekt „Tüftel Schule“. Das niedrigschwellige Bildungsprojekt ermöglicht Kindern, in Werkstattprojekten mit Werkzeugen und Materialien wie Holz und Metall zu arbeiten. Dabei erwerben sie praktische Fähigkeiten, entwickeln eigene Lösungswege und entdecken die Freude am Handwerk.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |