SC Freiburg blickt auf Rekord-Saison mit 54 Pflichtspielen zurück
- Der SC Freiburg hat nach Saisonende mehrere Bestmarken und Jubiläen der vergangenen Spielzeit zusammengefasst.
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Bilanz. Drei Wochen nach dem Ende der Spielzeit hat der SC Freiburg zentrale Zahlen seiner vergangenen Saison veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen dabei die hohe Belastung durch Pflichtspiele in Bundesliga, DFB-Pokal und Europa League sowie mehrere persönliche Bestmarken im Kader.
54 Pflichtspiele in 278 Tagen
Zwischen dem Saisonauftakt Mitte August in der ersten Pokalrunde in Lotte und dem Europa-League-Finale in Istanbul lagen nach Vereinsangaben 278 Tage. In diesem Zeitraum absolvierte der Sport-Club 54 Pflichtspiele. Das bedeutet laut SC Freiburg einen neuen Vereinsrekord. Im Schnitt stand die Mannschaft damit alle 5,1 Tage im Einsatz.
Großer Zuspruch auch auswärts
Trotz des dichten Programms war der SC Freiburg nach Vereinsangaben auch bei Auswärtsspielen stark begleitet. Für 29 Auswärtsfahrten seien insgesamt knapp 85.000 Tickets an Freiburger Anhänger verkauft worden. Im Durchschnitt waren damit rund 3.000 Fans bei den Partien in Deutschland und Europa dabei.
Die weiteste Reise führte nach Istanbul. Zwischen dem Europa-Park Stadion und dem Besiktas Park liegen demnach 1.842 Kilometer Luftlinie. Es folgten die Auswärtsspiele in Braga mit 1.467 Kilometern und in Vigo mit 1.447 Kilometern.
Eggestein mit den meisten Minuten
Als Dauerbrenner der Saison hebt der Verein Maximilian Eggestein hervor. Der Mittelfeldspieler fehlte demnach nur im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals in Genk wegen einer Rotsperre. Ansonsten stand er in allen Partien auf dem Platz und kam so auf 4.793 Einsatzminuten.
In der Bundesliga legte Eggestein laut den veröffentlichten Zahlen 406,9 Kilometer zurück. Damit lag er vor Vladimir Coufal von der TSG Hoffenheim und Kaishu Sano vom 1. FSV Mainz 05.
Mehrere Jubiläen im Freiburger Kader
Neben den Mannschaftszahlen nennt der SC Freiburg auch mehrere persönliche Meilensteine. Philipp Lienhart erreichte mit seiner Einwechslung am 30. Spieltag gegen Heidenheim die Marke von 250 Pflichtspielen für den Verein.
Lucas Höler kam beim Rückspiel gegen Bayern München auf seinen 300. Einsatz für die Breisgauer. Vincenzo Grifo absolvierte in der Saison sein 350. Pflichtspiel und erzielte zudem seinen 106. Treffer für den SC Freiburg. Mit seinem Tor gegen den KRC Genk zog er an Nils Petersen in der vereinsinternen Torschützenliste vorbei.
Christian Günter übernahm bereits im November die Spitze der Freiburger Rekordspieler. Sein Einsatz beim Heimsieg gegen den FC St. Pauli war die 441. Partie für den Sport-Club. Bis zum Saisonende baute der Kapitän diesen Wert laut Verein weiter aus.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |