Rückendeckung beim VfB Stuttgart: Hoeneß schützt Undav
- Beim DFB erst mal außen vor: VfB-Kapitän Deniz Undav (Archivbild)
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Stuttgart. Für den VfB Stuttgart wird das Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag, 19. September, auch zur Bewährungsprobe für Kapitän Deniz Undav. Trainer Sebastian Hoeneß verteidigte den Stürmer nach dessen Nichtnominierung für die Nationalmannschaft und ordnete die Kritik an dessen Saisonstart ein.
„Dass er seine Wehwehchen hat, das habe ich ja selber schon angesprochen“, sagte Hoeneß bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag, 19. September, um 18.30 Uhr bei Sky.
Undav habe ein Thema mit seiner anfälligen Achillessehne, sagte Hoeneß. Ansonsten sei bereits viel darüber gesprochen worden, wie der Stürmer in die Saison gekommen sei. Hoeneß sagte, er habe die mediale Bewertung nicht so kritisch gesehen. Dabei bezog er sich ausdrücklich nicht auf die Einschätzung von Bundestrainer Jürgen Klopp.
Klopp hatte bei seiner Kadervorstellung gesagt, Undav habe seine Probleme und sei „eben auch noch nicht richtig in die Saison reingefunden“. Auch Hoeneß räumte ein, dass Undav noch nicht am Limit sei. Der Trainer betonte aber: „Dass er natürlich besser spielen kann, das wird er sicherlich selber auch wissen. Das weiß ich auch, aber das ist für mich nur eine Frage der Zeit.“
Hoeneß erwartet Reaktion gegen Dortmund
In der Bundesliga wartet der VfB-Kapitän noch auf sein erstes Saisontor. Gegen die TSG Hoffenheim blieb er zuletzt nach seiner Einwechslung nach etwas mehr als einer Stunde blass. In der Champions League lief es für Undav besser. Gegen Viking Stavanger bereitete er beim 3:1 zwei Tore vor.
Zusammen mit dem Trainerteam und der Mannschaft wolle Undav nun eine Reaktion zeigen, kündigte Hoeneß an. „Und dann wird es so sein, dass er da ganz schnell wieder in den Fokus rückt“, sagte der VfB-Coach.
Neben dem Stürmer verzichtete Klopp auch auf die VfB-Profis Jamie Leweling und Angelo Stiller. Mit Neuling Finn Jeltsch, Josha Vagnoman, Chris Führich und Maximilian Mittelstädt stehen vier Stuttgarter im 44-köpfigen Aufgebot. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |