RTL: Was die Sky-Übernahme für Abos und Fußball im Free-TV ändert
- Ein Logo-Mix, der gerade für viele Haushalte wichtig wird: RTL und Sky rücken zusammen, und das könnte den Abo-Alltag einfacher machen.
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RTL / SKY. Für viele wirkt der Streaming-Alltag zuletzt wie ein Abo-Labyrinth, zu viele Apps, zu wenig Überblick. Jetzt setzt RTL mit der Übernahme von Sky auf einen großen Schnitt, der vor allem eines verspricht: weniger Einzel-Abos und mehr Ordnung.
Für Kundinnen und Kunden soll der Deal außerdem einen spürbaren TV-Effekt haben. Genannt wird mehr Fußball im Free-TV, parallel bündeln Sky und RTL mit der Streamingtochter RTL+ ihre Kräfte.
Warum der Deal plötzlich so viel verändert
Im Kern geht es um eine Marktbereinigung, die sich lange abgezeichnet hat. In Deutschland drängeln sich mehr als 25 Streaming-Anbieter, und längst ist klar: Nicht alle werden auf Dauer überleben. Sky und RTL+ kommen zusammen auf gut zwölf Millionen Abonnenten. Das klingt nach einer Menge, reicht aber nur für Platz drei hinter Amazon Prime und Netflix.
RTL: Der Kampf um die Streaming-Zukunft
RTL und Sky wollen nach der Übernahme jährlich 2,5 Milliarden Euro in Inhalte stecken. Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Im harten Ringen um die Zukunft des Fernsehens soll mehr Gewicht auf die Waage kommen. Trotzdem gilt: Eine Erfolgsgarantie liefert der Deal nicht. Für RTL steigen aber die Chancen, im Wettbewerb mit den globalen Giganten nicht unter die Räder zu kommen, und ohne die Übernahme drohte mittelfristig sogar Existenzgefahr. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |