Rienzi: Bayreuth zeigt 2026 erstmals Wagners frühe Oper
- Rienzi: Die Bayreuther Neuinszenierung von Wagners seltener Oper läuft am 1. August um 20.15 Uhr in 3sat.
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Rienzi. Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele kehrt 2026 ein seltener Wagner-Titel auf den Grünen Hügel zurück. 3sat zeigt die Neuinszenierung am 1. August um 20.15 Uhr als Erstausstrahlung.
Wagners dritte Oper erzählt vom Aufstieg und Fall eines römischen Volkstribunen und steht 2026 erstmals in Bayreuth auf dem Spielplan. Nach der TV-Ausstrahlung bleibt „Rienzi“ bis 30. August in der 3satMediathek abrufbar.
Rienzi: Wer die Neuinszenierung prägt
Für die neue Bayreuther Produktion zeichnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka als Regisseurinnen verantwortlich. Nathalie Stutzmann übernimmt die musikalische Leitung.
In der Titelpartie stehen Andreas Schager und Magnus Vigilius vor der Kamera. Außerdem gehören Gabriela Scherer als Irene, Jennifer Holloway als Adriano und Michael Nagy als Paolo Orsini zur Besetzung.
Ein Wagner-Erfolg, der heute selten auf dem Spielplan steht
„Rienzi“ gilt als Frühwerk, das zu Wagners Lebzeiten zu seinen größten Erfolgen zählte und einen wichtigen Schritt hin zu seinem späteren Musiktheater markierte. Musikalisch bewegt sich die Oper zwischen französischer Grand Opéra und dem späteren Wagner’schen Musikdrama.
Dass Bayreuth das Werk 2026 erstmals aufführt, fällt bewusst in das Jubiläumsjahr: Vor 150 Jahren brachte Richard Wagner im Festspielhaus Bayreuth seinen „Ring des Nibelungen“ zur Uraufführung.
Bayreuth-Geschichte als Kurz-Doku
Schon am 25. Juli um 22.55 Uhr ergänzt 3sat das Opernprogramm um die Kurz-Dokumentation „Das Geheimnis von Bayreuth – 150 Jahre Festspiele und die Macht des Rings“. In der 3satMediathek steht sie am selben Tag ab 10 Uhr bereit.
Die Doku von Hannah Friedrich blickt auf die Geschichte des Phänomens Bayreuth und nimmt dafür auch die Perspektive namhafter Regisseurinnen und Regisseure ein, die dort gearbeitet haben. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |