Offenbach: Polizei ermittelt nach rassistischem Vorfall
- Melkamu Frauendorf (hier im Trikot von Hannover 96 II) wurde nach Angaben der Kickers Offenbach und der Stuttgarter Kickers rassistisch beleidigt. (Archivbild)
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Offenbach. Nach einem rassistischen Vorfall beim Regionalliga-Spiel zwischen den Kickers Offenbach und den Stuttgarter Kickers am Samstag, 28. Februar, ermittelt die Polizei gegen Unbekannt. Einzelne Zuschauer hatten Stuttgarts Spieler Melkamu Frauendorf nach dem Schlusspfiff mit rassistischen Beschimpfungen beleidigt. Beide Vereine verurteilten die Vorfälle scharf und riefen zur Aufklärung auf.
Polizei sucht Zeugen des Vorfalls
Die rassistischen Beleidigungen wurden umgehend gemeldet, und die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich im Stadion am Bieberer Berg nach dem Schlusspfiff. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden.
Vereine verurteilen rassistische Beleidigungen
In einer gemeinsamen Stellungnahme äußerten sich die Präsidenten beider Vereine. Stuttgarts Präsident Rainer Lorz sagte: „Wir sind geschockt. Dies hat auf keinem Fußballplatz der Welt etwas zu suchen.“ Auch OFC-Präsident Joachim Wagner bezog Stellung: „Rassistische Beleidigungen sind durch nichts zu rechtfertigen und widersprechen den Werten unseres Vereins und des Sports insgesamt. Kickers Offenbach steht für Fairness, Respekt und Vielfalt. Wir stehen solidarisch an der Seite von Melkamu Frauendorf.“ dpa
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |