Mission Sommermärchen: So lief Deutschlands Weg zur WM 2006
- Mission Sommermärchen: Die dreiteilige ZDF-Doku rekonstruiert den Weg Deutschlands zur WM 2006.
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Mission Sommermärchen. Vor 20 Jahren wurde die Heim-WM 2006 für viele zum „Sommermärchen“, doch der Weg dahin war alles andere als geradlinig. Genau diese Jahre vor dem Turnier zeichnet die dreiteilige „sportstudio“-Produktion nach.
Die Doku startet am 20. Mai in Web und App des ZDF, im linearen ZDF läuft sie am 30. Mai nach der Live-Übertragung des UEFA-Champions-League-Finales ab 20.30 Uhr.
Vom Krisenfußball zum Heimturnier
Zwei Jahre vor dem Turnier wirkte die spätere Euphorie laut Produktion fast ausgeschlossen, damals steckte der deutsche Fußball in einer tiefen Krise. In der Dokureihe steht dann der Umbruch im Mittelpunkt, den Bundestrainer Jürgen Klinsmann anstößt, mit dem erklärten Ziel, den Fußball in Deutschland „von Grund auf zu ändern“ und „den Laden auseinanderzunehmen“.
An seiner Seite arbeitet Joachim Löw im Trainerteam, gemeinsam rütteln sie die Mannschaft mit unkonventionellen Trainingsmethoden und Power-Point-Präsentationen auf. Die Veränderungen drohen zu scheitern, bis das Team bei der WM 2006 ein ganzes Land in Ekstase versetzt.
Wer erzählt die Geschichte?
Zu Wort kommen zentrale Namen aus dem damaligen DFB-Team, darunter Oliver Kahn, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Philipp Lahm. Außerdem blicken Per Mertesacker, Torsten Frings, Tim Borowski, Gerald Asamoah, David Odonkor, Oliver Neuville und Sebastian Kehl auf diese Zeit zurück.
Ergänzend ordnen Journalistinnen und Journalisten wie Ulrike von der Groeben, Johannes B. Kerner und Ronald Reng die Jahre ein, dazu kommt unveröffentlichtes Archivmaterial. Ein Satz, den die Doku dabei ausdrücklich herausstellt: Niemand kann ein Fußballspiel allein gewinnen, „und erst recht nicht die Herzen der Fans“. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |