Last-Minute-Schock für Freiburg: Bayern drehen 0:2 noch zum 3:2
- Mehrfach im Blickpunkt: Bayern-Keeper Manuel Neuer.
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Freiburg. Eine bittere Generalprobe vor dem historischen Europa-League-Duell hat der SC Freiburg am Samstag erlebt. Trotz einer 2:0-Führung verlor das Team gegen den FC Bayern München noch mit 2:3. Die Entscheidung fiel erst tief in der Nachspielzeit.
Dabei sah es vor 34.700 Zuschauern lange nach einer Überraschung aus. Johan Manzambi brachte Freiburg kurz nach der Pause in Führung. Lucas Höler erhöhte später auf 2:0 und krönte damit sein 300. Pflichtspiel für den Sport-Club.
Neuer patzt beim zweiten Gegentor
Der Treffer zum 2:0 fiel nach einer Ecke. Bayerns Torwart Manuel Neuer klärte zu kurz. Höler traf anschließend mit einem abgefälschten Schuss. Zuvor hatte der 40 Jahre alte Keeper bei seinem Comeback nach Wadenverletzung auch starke Paraden gezeigt.
Für die Münchner fehlte im Angriff der angeschlagene Torjäger Harry Kane. Serge Gnabry übernahm die Rolle im Sturmzentrum. In der ersten Halbzeit tat sich der Rekordmeister offensiv schwer und kam nur zu wenigen klaren Chancen.
Bayern drehen Spiel in der Schlussphase
Nach der Pause erhöhte Freiburg zunächst den Druck. Manzambi traf mit einem Distanzschuss zur Führung. Höler ließ danach zwei weitere große Chancen aus.
Bayern-Trainer Vincent Kompany reagierte mit mehreren Wechseln. Unter anderem kam Michael Olise und brachte sofort mehr Tempo ins Spiel.
In der Schlussphase kippte die Partie. Tom Bischof verkürzte zunächst auf 1:2. In der Nachspielzeit traf der Youngster erneut zum Ausgleich. Kurz darauf erzielte Lennart Karl aus kurzer Distanz sogar noch den Siegtreffer zum 3:2.
Für Freiburg endet die Generalprobe damit äußerst bitter. Am Donnerstag wartet mit Celta Vigo das erste Europa-League-Viertelfinale der Vereinsgeschichte. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |