Klare Pleite gegen Bayern: Trier vor Playoff-Aus
- Svetislav Pesic steht mit seinen Bayern mit einem Bein im BBL-Halbfinale.
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Trier. Die Basketballer der Vet-Concept Gladiators Trier stehen im Playoff-Viertelfinale der Bundesliga stark unter Druck. Nach der deutlichen 65:92-Niederlage beim FC Bayern München führt der Titelverteidiger in der Best-of-five-Serie mit 2:0. Damit braucht Trier im nächsten Spiel zwingend einen Sieg, um ein vorzeitiges Ausscheiden zu verhindern.
Zu Beginn der Partie überraschten die Gäste aus Rheinland-Pfalz den Favoriten erneut. Trier startete mit einem 10:0-Lauf und setzte früh ein Ausrufezeichen. Die Antwort der Münchner ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bayern konterte mit einem 16:0-Lauf und legte zu Beginn des zweiten Viertels noch einmal 13 Punkte in Serie nach.
Schon zur Halbzeit lag München klar vorne. Mit einer Führung von 48:33 kontrollierten die Gastgeber die Begegnung. Nach der Pause wuchs der Vorsprung zeitweise auf 30 Punkte. Insgesamt sechs Bayern-Spieler punkteten zweistellig. Nenad Dimitrijevic war mit 16 Punkten und neun Assists der auffälligste Akteur. Für Trier bedeutet das klare Ergebnis eine schwierige Ausgangslage in der Serie. Das dritte Spiel findet am Samstag, 23. Mai in Trier statt. Nur mit einem Heimsieg können die Gladiators ein entscheidendes viertes Spiel erzwingen.
Berlin gleicht Serie gegen Vechta aus
Im zweiten Viertelfinale des Tages hat Alba Berlin seine Serie gegen Rasta Vechta ausgeglichen. Die Berliner gewannen ihr Heimspiel mit 90:85 und stellten damit auf 1:1. Vor den Augen von Basketball-Weltmeister Franz Wagner setzten sich die Gastgeber im dritten Viertel erstmals deutlicher ab. Nationalspieler Jack Kayil steuerte 14 Punkte bei. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal spannend. Vechta kam bis auf zwei Punkte heran.
Die Entscheidung fiel 13 Sekunden vor der Schlusssirene. Justin Bean traf einen Dreipunktewurf zum Endstand. Der Berliner überzeugte insgesamt mit zehn Punkten, elf Rebounds, sechs Assists und drei Steals. Trotz der Niederlage nimmt Vechta den zuvor gewonnenen Heimvorteil mit in die nächsten beiden Spiele. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |