Frauen-Bundesliga: VfB Stuttgart bei Werder Bremen
- Der VfB Stuttgart nahm aus dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen einen Punkt mit.
- Foto: Anouar Touir
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Frauenfußball. Der VfB Stuttgart hat zum Abschluss des 5. Spieltags in der Frauen-Bundesliga beim SV Werder Bremen 1:1 (1:0) gespielt. Vor 1650 Zuschauerinnen und Zuschauern auf Platz 11 des Bremer Weserstadions brachte Mei Shimada die Gastgeberinnen in der 41. Minute in Führung. Mira Arouna glich in der 52. Minute für den Aufsteiger aus.
Für die 20 Jahre alte VfB-Angreiferin war es das erste Tor in der höchsten deutschen Spielklasse. Stuttgart blieb damit zum dritten Mal nacheinander ohne Sieg, steht nach Angaben des DFB aber mit acht Punkten auf Rang sieben weiter in der oberen Tabellenhälfte. Bremen kletterte auf Platz vier, verpasste durch das erste Remis der Saison jedoch die Chance, nach Punkten mit dem Tabellendritten VfL Wolfsburg gleichzuziehen.
Stuttgart kommt vor der Pause zu klaren Chancen
Beim VfB nahm Trainer Nico Schneck im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg eine Änderung vor: Janina Hechler rückte für die verletzte Linette Hofmann in die Startelf. Rosa Rückert befand sich weiter im Aufbautraining, Laura Carollo und Svenja Hecke waren bei der U 17-Nationalmannschaft. Für Reena Wichmann und Verena Wieder war es ein Wiedersehen mit ihrem früheren Verein Werder Bremen.
Die erste Bremer Gelegenheit hatte Shimada per Kopf nach einer Flanke von Luna Vanzeir. Auf der Gegenseite köpfte Wichmann den Ball auf das Tornetz. In einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Halbzeit hatte Stuttgart die besseren Möglichkeiten: Nicole Billa scheiterte an Werder-Torhüterin Mariella El Sherif, kurz darauf wurde es nach einer Aktion von Daphina Redzepi erneut gefährlich. Michelle Ulbrich rettete kurz vor der Linie, der Nachschuss von Chantal Hagel traf die Latte.
Shimada trifft vor der Pause, Arouna antwortet
Kurz vor der Halbzeit ging Werder dennoch in Führung. Isabella Jaron setzte Shimada mit einem Steckpass ein, die Japanerin brachte den Ball an VfB-Torhüterin Laura Giuliani vorbei und schob zum 1:0 ein.
Nach dem Seitenwechsel wurde es auf beiden Seiten schnell gefährlich. Zunächst scheiterte VfB-Kapitänin Maximiliane Rall an El Sherif. Im Gegenzug traf Michelle Weiß nach einem Pass von Jaron mit einem Lupfer die Latte, Giuliani war noch mit den Fingerspitzen am Ball.
Wenig später fiel der Stuttgarter Ausgleich. Nach einem langen Steilpass von Hagel lief Arouna allein auf das Bremer Tor zu und lupfte den Ball über El Sherif zum 1:1. Zuvor hatte die Bremer Torhüterin bereits einen Distanzschuss von Redzepi pariert.
Trainer ordnen das Remis ein
Werder-Trainerin Friederike Kromp sagte bei SPORT1, ihr Team habe in den ersten 30 Minuten „nicht wirklich am Spiel teilgenommen“. Man könne sich bei Torhüterin El Sherif bedanken, „dass wir nicht schon 0:2 oder 0:3 in Rückstand geraten sind“. Insgesamt gehe das Remis aber in Ordnung.
VfB-Trainer Schneck verwies auf die ausgelassenen Chancen seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. Nach dem Rückstand habe sein Team eine gute Reaktion gezeigt, sei in der letzten halben Stunde aber zu passiv geworden. Torschützin Arouna sagte, die Mannschaft habe sich gut gefunden und sei in der Liga angekommen.
Nach dem Ausgleich übernahm Bremen wieder mehr Initiative, musste aber weiter auf Stuttgarter Umschaltaktionen achten. Kurz vor dem Abpfiff zog die eingewechselte Jenny Hipp bei ihrem Debüt im Werder-Trikot von der Strafraumgrenze ab, stellte Laura Giuliani aber vor keine ernsthaften Probleme. So blieb es beim 1:1. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Kaiserslautern |