Frauen-Bundesliga: Diese Klubs gehen mit neuen Trainern in die Saison
- In der Frauen-Bundesliga gehen mehrere Vereine mit neuen Trainern in die Saison 2026/2027.
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Frauenfußball. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga starten drei der 14 Klubs in die Saison 2026/2027 mit einem neuen Cheftrainer oder einer neuen Cheftrainerin. Das geht aus einem Überblick des DFB hervor. Betroffen sind demnach der 1. FC Union Berlin, der SC Freiburg und der 1. FC Nürnberg.
Union setzt bei den Frauen auf Marie-Louise Eta
Beim 1. FC Union Berlin übernimmt Marie-Louise Eta zur neuen Saison das Profiteam der Frauen. Die 34-Jährige ist seit Sommer 2023 im Verein tätig und war dort bereits in mehreren Rollen aktiv, unter anderem als Co-Trainerin der U 19-Junioren und des Männer-Profiteams, als Individualtrainerin der Frauen sowie als Cheftrainerin der männlichen U 19. Zuletzt betreute sie auch die Profimannschaft der Männer und führte das Team laut DFB im Saisonendspurt zum Klassenverbleib in der Bundesliga.
Eta folgt auf Ailien Poese. Sie hatte das Team in vier Jahren mit zwei Aufstiegen in die höchste deutsche Spielklasse geführt und dort gehalten. Künftig arbeitet Poese im Nachwuchsleistungszentrum als Cheftrainerin der Juniorinnen.
SC Freiburg und 1. FC Nürnberg wechseln ebenfalls
Beim SC Freiburg hat Marco Konrad die Nachfolge von Edmond Kapllani angetreten. Für den 51-Jährigen ist es laut DFB die erste Station im Frauenfußball. Zuletzt war er bis zum Winter 2025 Co-Trainer bei der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga.
Auch der 1. FC Nürnberg setzt auf einen neuen Cheftrainer. Nach der Trennung von Thomas Oostendorp und dem zwischenzeitlichen Klassenerhalt unter Interimstrainerin Isabel Bauer übernimmt nun Omar Adlani. Der 34-Jährige war zuvor bereits im Frauenfußball tätig, unter anderem in Finnland beim FC Honka und zuletzt in der Schweiz beim FC Basel.
Frankfurt mit dem dienstältesten Trainer
Mit großem Abstand am längsten im Amt ist in der Frauen-Bundesliga Niko Arnautis von Eintracht Frankfurt. Er steht seit dem 29. September 2017 an der Seitenlinie und geht damit als dienstältester Trainer der Liga in die neue Spielzeit. Weitere Kontinuität gibt es unter anderem beim VfB Stuttgart mit Nico Schneck, beim 1. FSV Mainz 05 mit Takashi Yamashita sowie bei Bayer 04 Leverkusen mit Roberto Pätzold und bei RB Leipzig mit Jonas Stephan. Unter den Cheftrainerinnen der Liga gehört neben Eta auch Britta Carlson zum 1. FC Köln, Friederike "Fritzy" Kromp zu Werder Bremen und Eva-Maria Virsinger zur TSG Hoffenheim.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |