FIFA WM 2026: USA legt 4:1 los, Hummels schwärmt von der ersten Halbzeit
- FIFA WM 2026: Die USA feiern einen 4:1-Auftaktsieg gegen Paraguay und bekommen viel Lob für die starke erste Halbzeit.
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FIFA WM 2026. Die USA sind als Co-Gastgeber mit einem klaren 4:1 gegen Paraguay ins Turnier gestartet, zur Pause stand es schon 3:0. Auffällig: aggressives Pressing, schnelle Ballgewinne und Kombinationen, die Paraguay in der ersten Hälfte kaum Luft ließen.
Zwei Treffer gingen auf das Konto von Folarin Balogun, der damit als erster Spieler des Turniers doppelt traf. Den Schlusspunkt setzte Giovanni Reyna, der mit einem Außenristtreffer zum 4:1 traf.
Die USA: Viel Lob für Pressing, Tempo und Kontrolle
Tyler Adams, Spieler der USA, war nach dem Auftakt zufrieden: „Das ist großartig, so ins Turnier zu starten. Wir sind mit der Einstellung ins Turnier gegangen, dass wir nicht besorgt waren, gegen welchen Gegner wir spielen. Das Wichtigste war, wie wir das Spiel in jeder Situation gemanagt haben. Es ist unglaublich, ein Heimturnier zu spielen und so zu starten“.
Auch US-Trainer Mauricio Pochettino hob vor allem die ersten 45 Minuten hervor: „Darauf haben wir gewartet. Wenn man über die USA spricht, diese Leidenschaft, dieses Gefühl. Heute waren sie unglaublich. [...] Aber wie wir die Erwartungen und den Druck gemanagt haben, war herausragend. Die ersten 45 Minuten waren unglaublich. Es ist schwer, Teams zu finden, die so spielen. Ich bin so glücklich und so stolz“.
Hummels sieht das stärkste Team bisher
Mats Hummels, als MagentaTV-Experte im Einsatz, ordnete das Spiel trotz des deutlichen Ergebnisses ein: „Es war kein vom Ergebnis spannendes Spiel. Aber ich finde es schon spannend zu sehen, dass die USA den bisher besten Ansatz hatte von allen Spielen, die wir gesehen haben“.
Besonders die erste Halbzeit blieb ihm hängen. „Das haben sie sich auch wirklich verdient, weil diese 1. Halbzeit herausragend war. Sie waren bisher das stärkste Team des Turniers für mich. Von allem, was wir bisher gesehen haben, auf jeden Fall“, so Hummels.
Der Reyna-Moment zum Schluss
Das 4:1 durch Giovanni Reyna kam als letzte Aktion und war für Hummels mehr als nur ein hübscher Schlusspunkt. „Und das ist ein wunderschöner Treffer. Der ist wirklich sehr, sehr schön“, sagte er über den Außenristschuss.
Er erklärte auch, warum solche Abschlüsse so schwer zu verteidigen sind: „Es ist einfach so, dass Außenristschüsse ungewöhnlich sind und dass deswegen Torhüter, die auf gewisse Bewegungen reagieren, auf den nicht vorbereitet ist. [...] Das war wirklich ein schöner Schlussakkord für das Spiel“, so Hummels. [red]
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |