FIFA WM 2026: Österreich rettet sich mit 3:3 in letzter Minute

FIFA WM 2026: Österreich jubelt nach dem 3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit gegen Algerien und zieht ins Sechzehntelfinale ein. | Foto: Nopphon/stock.adobe.com
  • FIFA WM 2026: Österreich jubelt nach dem 3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit gegen Algerien und zieht ins Sechzehntelfinale ein.
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FIFA WM 2026. 90 Sekunden, die sich für Österreich wie ein ganzes Turnier angefühlt haben: Gegen Algerien lag das Team bis tief in der Nachspielzeit noch 2:3 hinten, dann köpfte Sasa Kalajdzic zum 3:3 ein. Das Ergebnis reicht beiden Mannschaften fürs Sechzehntelfinale.

Marcel Sabitzer, der im Spiel zum zwischenzeitlichen 2:1 traf, brachte das Auf und Ab danach auf den Punkt: „Du kassierst in der 94. das 3:2 und du denkst, es ist verloren, weil: Was soll da noch kommen? [...] Kopfball, Kopfball und 3:3. Unglaublich, ja!".

Österreichs Last-Minute-Kopfball bringt das Ticket

In Kansas City war die Ausgangslage kurz vor Schluss brutal klar: Nach dem 3:2 von Riyad Mahrez wäre Österreich ausgeschieden. Nur Sekunden später kam noch einmal ein langer Ball nach vorn, am Ende stand Kalajdzic frei genug, um in der 96. Minute per Kopf auszugleichen.

Österreich trifft im Sechzehntelfinale auf Europameister Spanien. Algerien bekommt es als Dritter mit der Schweiz zu tun, für Trainer Vladimir Petkovic eine besondere Partie, weil er die Schweiz von 2014 bis 2021 trainierte.

FIFA WM 2026: Sabitzer und Rangnick zwischen Erleichterung und Analyse

Sabitzer sprach nach dem Weiterkommen auch die eigenen Fehler an, blieb aber beim Kern: „Wir sind weiter, das zählt. Jetzt müssen wir gut analysieren, dass wir besser reinkommen." Und zur Stimmung nach dem Abpfiff sagte er: „Wir haben Österreich ein bisschen den Atem angehalten. Aber jetzt sollen sie alle schön weitertrinken!".

Österreichs Trainer Ralf Rangnick rang ebenfalls nach Worten: „Ich habe im Moment keine Worte - das sage ich ganz ehrlich - über das, was die letzten 90 Sekunden passiert ist." Und er betonte nach dem Abpfiff: „Im Moment sind wir einfach mal nur happy, dass wir weitergekommen sind. Dass noch in einigen Bereichen Luft nach oben ist, wissen wir auch.".

Messis Freistoß sitzt, Kolumbien bleibt vorn, DR Kongo schreibt Geschichte

Parallel lieferte Lionel Messi den nächsten Moment für die Highlights: Beim 3:1 Argentiniens gegen Jordanien saß in der 80. Minute ein flacher Freistoß an der Mauer vorbei ins Eck. Es war sein sechstes Turniertor und sein 19. WM-Tor.

In Gruppe K verteidigte Kolumbien mit einem 0:0 gegen Portugal Platz eins. MagentaTV-Experte Jonas Hofmann fasste es so zusammen: „Aus kolumbianischer Sicht ist alles zufriedenstellend. Du gehst als Gruppenerster ins Sechzehntelfinale. [...] Kolumbien war einen Tick besser, hatte ein paar zwingendere Chancen - Chancen, aus denen du mehr hättest machen können als Portugal. Aber auch die sind heute ohne Tore geblieben.".

Die Demokratische Republik Kongo steht nach dem 3:1 gegen Usbekistan erstmals seit 1974 wieder in der K.o.-Runde, damals noch als Zaire. Im Sechzehntelfinale wartet am 1. Juli in Atlanta England, ab 16.30 Uhr überträgt MagentaTV live. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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