FIFA WM 2026: Klopp kritisiert DFB nach Ecuador-Pleite scharf

FIFA WM 2026: Nach dem Spiel Deutschland gegen Ecuador fallen die Analysen ungewöhnlich deutlich aus. Jürgen Klopp spricht über Intensität, Ballverluste und Zweikämpfe. | Foto: Nopphon/stock.adobe.com
  • FIFA WM 2026: Nach dem Spiel Deutschland gegen Ecuador fallen die Analysen ungewöhnlich deutlich aus. Jürgen Klopp spricht über Intensität, Ballverluste und Zweikämpfe.
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FIFA WM 2026. Nach der Niederlage des DFB-Teams gegen Ecuador wird der Ton deutlich. MagentaTV-Experte Jürgen Klopp sieht vor allem ein Problem: in den Zweikämpfen und in der Intensität.

Klopp fordert für die K.o.-Runde eine klare Steigerung und bringt es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir müssen jetzt die Pace aufnehmen! Wir müssen mindestens mit der gleichen Intensität zu Werke gehen.“

Zu viele Ballverluste, zu wenig Zugriff im Zentrum

Besonders kritisch sieht Klopp die Fehler im Aufbau. „Ballverluste sind nicht cool - aber Ballverluste in den falschen Räumen, ist eine Katastrophe. Das ist uns heute passiert“, sagt er.

Dazu kommt für ihn ein weiterer Knackpunkt im Zentrum: „Heute wurden wir in den Zweikämpfen aufgefressen im Zentrum! Es war zu offensichtlich, was wir wollten.“

FIFA WM 2026: Hummels und Schweinsteiger sehen Stabilitätsproblem

Auch Mats Hummels nennt nach dem Spiel die deutschen Schwächen. „Einfache Ballverluste. Das ist ein bisschen die Krankheit des deutschen Spiels“, sagt der Weltmeister.

Als die Partie kippte, hätte er sich ein anderes Auftreten gewünscht: „Ich hätte versucht, weiter vorne ins Pressing zu gehen. Das ist natürlich ein Thema der Einstudiertheit, des Wollens der ganzen Sache. Aber es ist auch ein bisschen eine Charakterfrage. Wir haben eine Mannschaft, die zaghafter ist.“

Wirtz bleibt ruhig: Fokus auf das Sechzehntelfinale

Tobias Schweinsteiger sieht nach der Pleite vor allem einen größeren Zusammenhang: „Es zeigt, dass nicht so viel Stabilität im deutschen Team herrscht, wie man vielleicht manchmal denkt. [...] Wir haben seit dem WM-Finale 2014 nicht mehr bei einer WM zu Null gespielt. Das ist ein Riesenpunkt. Heute ist er uns auf die Füße gefallen“, sagt der MagentaTV-Experte.

Florian Wirtz setzt nach dem Dämpfer dagegen auf Ruhe und Arbeit. „Deswegen bin ich kein Fan davon, den Kopf in den Sand zu stecken. Natürlich versucht man im Flow zu bleiben und ein Sieg tut immer gut, aber wir sollten jetzt nicht hektisch werden“, sagt der DFB-Star. Am 29. Juni spielt Deutschland sein Sechzehntelfinale in Boston, der Gegner steht noch nicht fest. [red]

Autor:

Anouar Touir aus Ludwigshafen

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