FIFA WM 2026: Curacao hilft Deutschland zum Gruppensieg

FIFA WM 2026: Curacao jubelt nach dem 0:0 gegen Ecuador über den ersten WM-Punkt, während Deutschland dadurch vorzeitig Gruppensieger ist. | Foto: Nopphon/stock.adobe.com
  • FIFA WM 2026: Curacao jubelt nach dem 0:0 gegen Ecuador über den ersten WM-Punkt, während Deutschland dadurch vorzeitig Gruppensieger ist.
  • Foto: Nopphon/stock.adobe.com
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

FIFA WM 2026. 15 Paraden von Keeper Eloy Room, ein torloses 0:0 gegen Ecuador und plötzlich steht fest: Deutschland ist in Gruppe E vorzeitig Gruppensieger.

Während Curacao mit dem ersten WM-Punkt der eigenen Geschichte feierte, konnte weder Ecuador noch Curacao noch auf sechs Punkte kommen. Der direkte Vergleich gegen die Elfenbeinküste gibt dem DFB-Team zusätzlich den Ausschlag.

Deutschland profitiert vom 0:0 und schaut auf die Joker

Kapitän Joshua Kimmich setzte nach dem deutschen Last-Minute-2:1 gegen die Elfenbeinküste vor allem auf die Breite im Kader. „Das fühlt sich sehr gut an. Wir wussten vor dem Spiel, dass unsere Bank sehr, sehr wichtig und sehr entscheidend sein wird. Das waren sie heute. Alle Einwechslungen waren überragend“, so Kimmich.

Er hob dabei unter anderem Deniz Undav, Nadiem Amiri, Toni Rüdiger, Jamie und Leon hervor und nannte speziell den „Dreier-Wechsel“ als entscheidenden Moment.

MagentaTV-Experte Shkodran Mustafi blieb beim Blick auf Undav vor allem an dessen Auftritt hängen. „Das sind gute Zahlen. Das ist nicht einfach, diese Zahlen weiter abzuliefern. Aber was er bringt, ist diese Unbekümmertheit“, sagte Mustafi.

FIFA WM 2026: Japan fertigt Tunesien ab

In Gruppe F machte Japan beim 4:0 gegen Tunesien früh alles klar. Daichi Kamada traf bereits in der 4. Minute, Ayase Ueda legte zwei Treffer nach, Junya Ito erzielte das zwischenzeitliche 3:0.

Tunesien bleibt nach zwei Niederlagen und 1:9 Toren ausgeschieden, auch der Trainerwechsel von Sabri Lamouchi zu Hervé Renard brachte keinen Effekt. Japan geht dagegen in den letzten Spieltag mit einem Fernduell um den Gruppensieg mit der Niederlande, der direkte Vergleich steht nach dem 2:2 vom 1. Spieltag ausgeglichen.

Warum Trainerwechsel bei einer WM so schwierig sein können

Mustafi erklärte, warum so ein Schritt mitten im Turnier kaum Zeit lässt, um etwas Grundlegendes zu verändern. „Du hast keine Zeit, der Mannschaft deine Spielidee zu vermitteln. Also musst du mehr oder weniger mit den Basics anfangen“, sagte er.

Und er fasste das Risiko dahinter so zusammen: „Wir schmeißen da jetzt mal einen Trainer rein und schauen und hoffen, dass es funktioniert, dass es vielleicht zwischenmenschlich funktioniert und dass er sie irgendwie motiviert bekommt, mit ein paar Sprüchen. Aber mehr kannst du in der kurzen Zeit nicht machen.“ [red]

Autor:

Anouar Touir aus Ludwigshafen

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

9 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.