FC Heidenheim vor Wiedersehen im DFB-Pokal
- Der 1. FC Heidenheim tritt in der ersten Runde des DFB-Pokals im Oldenburger Marschweg-Stadion an.
- Foto: Anouar Touir
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Heidenheim. In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der 1. FC Heidenheim 1846 erneut auf den SSV Jeddeloh II. Die Partie findet am 23. August um 13 Uhr im Oldenburger Marschweg-Stadion statt. Der Gegner kommt aus Jeddeloh II, einem Ortsteil von Edewecht im niedersächsischen Landkreis Ammerland.
Erstes Pokalduell endete 5:2
Bereits 2018 standen sich beide Mannschaften in der ersten Pokalrunde gegenüber. Jeddeloh, damals von Key Riebau trainiert, schied vor 4.802 Zuschauern im Marschweg-Stadion mit einer 2:5-Niederlage gegen den FCH aus.
Sebastian Griesbeck brachte Heidenheim früh in Führung, Kolja Pusch traf vor der Pause doppelt zum 3:0. Robert Glatzel erhöhte kurz nach dem Seitenwechsel auf 4:0. Der SSV verkürzte per Strafstoß und durch einen weiteren Treffer auf 2:4, bevor Kevin Lankford in der Nachspielzeit den Endstand herstellte.
SSV über Niedersachsenpokal qualifiziert
Durch den Erfolg im Finale des Niedersachsenpokals Ende Mai qualifizierte sich der SSV Jeddeloh II zum zweiten Mal in seiner Vereinshistorie für den DFB-Pokal. Acht Jahre nach dem ersten Aufeinandertreffen kommt es nun zur Neuauflage dieses Pokalduells.
Jeddeloh mit schwierigem Saisonstart
In den ersten vier Partien der Regionalliga Nord kassierte Jeddeloh drei Niederlagen. Zuletzt verlor der SSV am vergangenen Wochenende 2:5 gegen den SC Weiche Flensburg 08. Den bislang einzigen Sieg gab es mit einem 2:0 zu Hause gegen die Zweitvertretung des FC St. Pauli. Damit steht das Team derzeit auf dem 15. Tabellenplatz der Regionalliga Nord.
Cheftrainer Kristian Arambasic soll nach Vereinsangaben den eingeschlagenen Weg fortführen und junge Talente aus der Region stärker fördern. Zu den Hoffnungsträgern zählt Neuzugang Ole Böttcher. Der 22-jährige Offensivspieler erzielte in 60 Spielen der Bremen-Liga 36 Tore und bereitete acht weitere Treffer vor.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |