FC Heidenheim vor Heimspiel gegen Holstein Kiel
- Der FC Heidenheim empfängt Holstein Kiel in der Voith-Arena.
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Heidenheim. Der FC Heidenheim geht mit mehreren Ausfällen in das nächste Heimspiel der Zweitliga-Saison. Vor der Partie gegen Holstein Kiel am 13. September um 13.30 Uhr in der Voith-Arena hat Cheftrainer Frank Schmidt in der Pressekonferenz zur personellen Lage, zum jüngsten Auswärtssieg und zu Neuzugang Alessandro Vogt gesprochen.
Mehrere Spieler fallen aus
Sirlord Conteh steht dem FC Heidenheim weiterhin nicht zur Verfügung. Neu hinzu kommt Maximilian Breunig, der sich nach Angaben des Vereins einen ausgeprägten Muskelfaserriss zugezogen hat und zunächst ausfallen wird. Auch Budu Zivzivadze kann gegen Kiel nicht eingesetzt werden. Schmidt sagte, der Spieler sei die ganze Woche krank gewesen und könne definitiv nicht spielen.
Schmidt ordnet den Sieg in Fürth ein
Der 1:0-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth sei für Heidenheim wichtig gewesen, sagte Schmidt. Nach dem Heimsieg gegen Dresden sei es darum gegangen, auch auswärts in der Saison anzukommen. Der Trainer hob hervor, dass Fürth gegen seine Mannschaft keine klare Großchance gehabt habe. Zugleich sah Schmidt in der Offensive noch Luft nach oben: Heidenheim habe vier bis fünf gute Möglichkeiten gehabt, um früher für eine Vorentscheidung zu sorgen.
Blick auf Kiel und die Heimbilanz
Mit Blick auf Holstein Kiel warnte Schmidt davor, die Tabelle zu diesem Zeitpunkt zu stark zu gewichten. Nach zwei Siegen dürfe seine Mannschaft nicht nur auf die Platzierung schauen. Entscheidend sei für ihn die Balance zwischen defensiver Stabilität und offensiver Durchschlagskraft. Schmidt verwies darauf, dass bei den bisherigen Heidenheimer Heimspielen im Schnitt alle zwölf Minuten ein Tor gefallen sei.
Neuzugang Vogt mit Luft nach oben
Auch Alessandro Vogt war Thema der Pressekonferenz. Schmidt sprach von einem Einstand mit guten Ansätzen, verwies aber zugleich auf Verbesserungspotenzial. Gegen Fürth habe Vogt drei gute Möglichkeiten gehabt und viel defensiv gearbeitet, sei offensiv aber noch nicht dauerhaft in Erscheinung getreten. Der Trainer betonte, Vogt sei noch ein junger Spieler mit wenig Erfahrung. Im Training sei man in dieser Woche „einen gewaltigen Schritt“ vorangekommen; Schmidt sagte, es würde ihn nicht wundern, wenn Vogt gegen Kiel treffe. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |