FC Heidenheim verliert ersten Härtetest der Vorbereitung

Der 1. FC Heidenheim hat sein Testspiel in Leutkirch im Allgäu gegen den FC Lugano mit 0:1 verloren. | Foto: Anouar Touir
  • Der 1. FC Heidenheim hat sein Testspiel in Leutkirch im Allgäu gegen den FC Lugano mit 0:1 verloren.
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Fußball. Der 1. FC Heidenheim hat sein erstes Vorbereitungsspiel an diesem Wochenende verloren. In Leutkirch im Allgäu unterlag die Mannschaft dem Schweizer Erstligisten FC Lugano mit 0:1. Mehr als 1.100 Zuschauer verfolgten die Partie.

Von Beginn an entwickelte sich laut Vereinsangaben ein intensives Testspiel gegen einen Gegner, der bereits in knapp zwei Wochen in die Qualifikation zur UEFA Conference League startet. Beim FC Heidenheim stand Probespieler Kai Eisele, zuletzt beim FC Ingolstadt, im Tor.

Tor des Tages fällt nach der Pause

Die erste auffällige Szene hatte Heidenheim nach 16 Minuten, als Luganos Torhüter Amir Saipi einen Schuss von Mhamdi über die Latte lenkte. Auf der anderen Seite war die Heidenheimer Defensive mehrfach gefordert. Tim Siersleben klärte früh eine Hereingabe von Alioski. Nach vorne kam Heidenheim unter anderem durch eine Kombination über Chris Conteh und Jonas Föhrenbach zu einer Möglichkeit, bei der Adrian Beck den Ball in der Mitte knapp verpasste.

Kai Eisele verhinderte anschließend mit mehreren Paraden einen Rückstand, unter anderem bei einem Abschluss aus spitzem Winkel und in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Dereck Moncada. Nach einer Ecke von Beck wurde zudem ein Kopfball von Marvin Pieringer geblockt.

Nach dem Seitenwechsel tauschte Trainer Frank Schmidt mit Ausnahme der Torwartposition die komplette Mannschaft aus. Das Spiel verlor in dieser Phase an Tempo. In der 62. Minute traf dann Daniel dos Santos mit einem Distanzschuss zum einzigen Tor des Abends.

Heidenheim kommt offensiv nur selten durch

Heidenheim suchte in der Schlussphase zwar die Antwort, blieb im letzten Drittel aber zu ungenau. Nach einem weiten Einwurf von Marnon Busch verlängerte Benedikt Gimber per Kopf, am zweiten Pfosten verpassten die Angreifer knapp. Ein Kopfball von Pieringer und ein Schuss von Budu Zivzivadze sorgten später nicht mehr für echte Gefahr.

Trainer Frank Schmidt sprach nach dem Spiel von einer verdienten Niederlage und verwies darauf, dass Lugano in der Vorbereitung bereits weiter sei. Zugleich sagte er, seine Mannschaft könne aus dem Test wichtige Erkenntnisse mitnehmen, vor allem für das Defensivverhalten und die Chancenverwertung.

Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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