FC Bayern und Wolfsburg spielen um ersten Titel der Saison
- Vor dem Supercup der Frauen haben sich Vertreterinnen und Trainer von FC Bayern München und VfL Wolfsburg zur Ausgangslage geäußert.
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Frauenfußball. Im Supercup der Frauen treffen FC Bayern München und VfL Wolfsburg aufeinander. Gespielt wird am 15. August, Anstoß ist um 19.30 Uhr. Nach Angaben des DFB geht es damit um die erste Trophäe der Saison 2026/2027.
In der Ankündigung der Partie äußerten sich vor allem Beteiligte beider Klubs zur Ausgangslage. Bayern-Spielerin Pernille Harder erwartet einen körperlich anspruchsvollen Auftakt. Spiele gegen Wolfsburg seien aus ihrer Sicht nie einfach. Zugleich verwies sie darauf, dass sich ihr Team in den vergangenen Wochen weiterentwickelt habe.
Bayern mit mehreren Ausfällen
Trainer José Barcala bezeichnete das Spiel einerseits als Titelchance, andererseits als wichtigen Test für die weitere Entwicklung seiner Mannschaft. Der Fokus liege laut seiner Einschätzung darauf, Spielidentität, Abläufe und individuelle Fortschritte weiter auszubauen.
Nicht zur Verfügung stehen laut Barcala mehrere Spielerinnen, die sich in unterschiedlichen Phasen ihres Comebacks befinden: Lena Oberdorf, Sarah Mattner, Giulia Gwinn, Vanessa Gilles, Edna Imade, Franziska Kett und Anna Klink.
Wolfsburg sieht klare Favoritenrolle
Wolfsburg-Trainer Stephan Lerch sieht die Favoritenrolle vor der Partie klar beim FC Bayern. Um den Titel zu holen, brauche sein Team nach eigener Einschätzung einen besonders guten Tag. Gleichzeitig sprach er von einer wichtigen Standortbestimmung zu einem frühen Zeitpunkt der Saison.
Lerch bestätigte zudem, dass Neuzugang Lara Prasnikar bereits spielberechtigt ist und direkt helfen kann. Als Ausfälle nannte er Lena Lattwein, Cecilie Flöe Nielsen, Giovanna Hoffmann und Smilla Vallotto. Kessya Bussy werde ebenfalls nicht im Kader stehen.
Camilla Küver sprach von einem reizvollen Auftakt, weil sich Wolfsburg sofort mit einem Topgegner messen könne. Nach dem Umbruch im Kader müsse Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden. Dabei sieht sie sich selbst in einer führenden Rolle. Lerch traut Küver nach eigener Aussage zu, künftig noch mehr Verantwortung im Team zu übernehmen.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |